LUXEMBURG
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Fünf luxemburgische Koproduktionen bei den ersten Filmfestivals der Saison

Die neue Saison könnte nicht besser für Luxemburg als Filmland starten. Nicht weniger als fünf luxemburgische Koproduktionen von drei verschiedenen Produktionsfirmen wurden ausgewählt, um bei den ersten Filmfestivals in unterschiedlichen Kategorien an den Start zu gehen. Der Spielfilm „Tel Aviv on Fire“ von Sameh Zoabi (Samsa Film-Koproduktion) wird bei der 43. Auflage des „Toronto International Film Festival“ (TIFF), das vom 6. bis zum 16. September läuft, in der Kategorie „Discovery“ zu sehen sein, wie gestern mitgeteilt wurde. Drei weitere Koproduktionen wurden ebenfalls für das TIFF zurückbehalten: „Black 47“ von Lance Daly (Samsa Film) und „Sibel“ vom Guillaume Giovanetti/Cagla Zencirci (Bidibul Productions) in der Kategorie „Contemporary World Cinema“ sowie „Angelo“ von Markus Schleinzer (Amour Fou Luxembourg) in der Sektion „Platform“.

Der Spielfilm „Troisièmes Noces“ von David Lambert, ebenfalls koproduziert von „Bidibul Productions“, läuft momentan im offiziellen Wettbewerb der elften Auflage des „Festival du film francophone d’Angoulême“.

Gute Chancen

„Tel Aviv on Fire“, der zweite Spielfilm des palästinensischen Regisseurs Sameh Zoabi, wurde noch dazu für den offiziellen Wettbewerb in der Kategorie „Orizzionti“ der 75. Ausgabe der „Mostra de Venise“ vom 29. August bis 8. September selektioniert. Markus Schleinzer wird seinen zweiten Spielfilm „Angelo“ derweil auch beim 66. „Festival de Saint-Sébastien“ vom 21. bis 29. September im Rennen um den Preis „Coquille d’Or“ vorstellen.

Drei Preise für „Sibel“

Bekanntlich hatte die neue Saison gleich mit einem Preisregen begonnen: „Sibel“ (Bidibul Productions) heimste nicht weniger als drei Preise beim 71. „Festival international du film de Locarno“ vom 1. bis 17. August ein: Den „Prix Fipriesci de la Fédération internationale des critiques de cinéma“, den „Prix œcuménique destiné à la distribution du film“ und den zweiten Preis in der Kategorie „Premio Giuria dei giovani“, mit dem die drei besten Regisseure des „Concorso internazionale“ ausgezeichnet wurden.