LUXEMBURG
LJ

Es soll ein städtisches Wohn- und Arbeitsviertel in Rollingergrund entstehen

Mit Einrichtung der Baustelle am 20. August ist offiziell der Rückbau und die Geländesanierung der an das historische Carré angrenzenden, früheren Produktionshallen des Villeroy & Boch-Geländes im Rollingergrund gestartet. Das Gelände um das Factory Outlet ist nicht betroffen, wie das Unternehmen mitteilte.

Alle bestehenden Sicherheitsmaßnahmen für den Abbau und die Beseitigung von problematischen Materialien wie Asbest würden selbstverständlich eingehalten, so das Unternehmen weiter in einer Mitteilun g. Die Wiederverwendung von wiederverwertbaren Baustoffen sei ebenfalls geplant.

Gemeinsames Ziel von der Stadt Luxemburg und Villeroy & Boch sei es, das Areal in ein städtisches Wohn- und Arbeitsviertel zu verwandeln. „Wir freuen uns über diesen gemeinsamen Schritt zu einer attraktiven Stadtentwicklung“, sagte Frank Göring, Vorstandsvorsitzender von Villeroy & Boch AG.

Für 14,3 Millionen Euro erwarb 2016 die Stadt Luxemburg von den Firmen Villeroy & Boch und Delfi Asset 3,12 Hektar auf dem ehemaligen Industriegelände in Rollingergrund. Schöffe Patrick Goldschmidt (DP) sprach damals von einer einmaligen Gelegenheit für die Stadt Luxemburg. Zusammen mit den Verantwortlichen von Villeroy & Boch wurde dann ein Teilbebauungsplan für eine Gesamtfläche von über sieben Hektar ausgearbeitet.