LUXEMBURG
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„Hôpitaux Robert Schuman“ ziehen Bilanz für das Jahr 2017

Viel Engagement, steigende Zahlen und eine positive Richtung: Die „Hôpitaux Robert Schuman“ (HRS) ziehen eine klare Bilanz des Jahres 2017. 690 Betten boten so etwa knapp 194.124 Krankenhausaufenthalten Platz - im Schnitt etwas mehr als sieben Tage lang, wie die nackten Zahlen der HRS zeigen. Reichlich Arbeit für die 286 Ärzte und das 2.250 Mitarbeiter umfassende Personal der HRS mit ihren drei zentralen Krankenhäusern auf dem Kirchberg, in Luxemburg-Stadt und in Esch/Alzette.

Dabei ließ HRS auch Schlüsselmomente des vergangenen Jahres einmal mehr revue passieren; etwa der Start des internen HRS-Learning Fortbildungsprogramms im Februar, oder das Ende der strukturellen Arbeiten bei der „ZithaKlinik“ in Luxemburg-Stadt im September sowie die Ausschreibungen für den Ausbau der Infrastrukturen auf Kirchberg, die im Oktober begannen. Auch wichtige Events wie die Teilnahme am Welttag der Niere am 9. März oder dem Diabetes-Welttag am 14. November. All dies habe im Zeichen der zentralen Werte der HRS gestanden: Zusammenarbeit, Selbstbewusstsein, Verantwortung, Engagement und Hilfestellung für alle.

Kompetenzbündelung für die Zukunft

2.250 Mitarbeiter sind eine ganze Menge, und auch hier werden die HRS ihrem Anspruch der Verantwortung gerecht: 2017 wurden so 200 neue Mitarbeiter eingestellt, zudem sind 78 Prozent der Mitarbeiter Frauen. Auch die Posten mit Verantwortung sind zu 59 Prozent fest in weiblicher Hand. Eine weitere wichtige Zahl: 1.000 Auszubildende bekamen die Möglichkeit, ein Volontariat oder Praktikum in den Einrichtungen der HRS abzuhalten. Ein wichtiger Anteil zur Ausbildung neuer Fachkräfte im Gesundheitssektor. So sind sie auch wichtiger Partner und verfügen über eine Weiterbildungsermächtigung und hat 21 Ärzte, die als Ausbilder fungieren und von der Universität Luxemburg anerkannt sind.

Wie der Präsident des Verwaltungsrates François Pauly und Generaldirektor Dr. Claude Schummer einleitend erklärten, liegt der Fokus der HRS auch künftig auf mehreren Standbeinen: Einerseits dem Willen, sich zur Effizienzsteigerung zu öffnen. Das bedeute auch, enger mit anderen Partnern zusammen zu arbeiten um eine gemeinsame Kultur zu bilden. Zudem werde sich die Krankenhausvereinigung darauf konzentrieren, für die Zukunft bis 2023 möglichst fit zu werden, indem sie auf Spitzentechnologien für das Krankenhaus von Morgen setzt. Dazu zähle dann auch eine Effizienzsteigerung, um Unfälle oder Zwischenfälle, aber auch Verschwendung und Qualitätsschwankungen zu vermeiden. Eine Unternehmensphilosophie der Sicherheit werde voran stehen, erklärten Pauly und Schummer. Dies soll die bestehenden Kernphilosophien der HRS ergänzen.

Auch im Budget schließen die Krankenhäuser gut ab: Ein Resultat von 779.333 Euro für 2017 und ein Budget von 268,9 Millionen Euro sowie Investitionen in Höhe von 54 Millionen sprechen eine eindeutige Sprache: Fit für die Zukunft und fit für ein besseres Engagement zugunsten der Patienten. So entfielen etwa 89 Prozent der Investments 2017 auf neue medizinische Apparate und eine Verbesserung der Infrastrukturen der HRS-Krankenhäuser.