DIEKIRCH
PIERRE MATGEN

Trotz Namensänderung und weniger Unterstützung durch die Armee seit vergangenem Jahr kannte die „Marche Internationale de Diekirch“ an diesem Wochenende wieder einen großen Erfolg.

Am Sonntag und besonders am Samstag hatten mehrere tausend Wanderer aus dem In- und Ausland den Weg nach Diekirch gefunden und nahmen bei idealem Wanderwetter die Strecken von 12, 20 und 40 Kilometer in Angriff. Während die Zahl der teilnehmenden Militärs in den letzten Jahren rückläufig war, so erfreut sich die Wanderung bei den luxemburgischen Wanderern einer steigenden Beliebtheit.

Am Samstag führte die Strecke durch die Ausläufer der Ardennen bis nach Vianden (40 km) und zurück über Bürden nach Diekirch. Auf einem weniger welligen Gelände ging es am Sonntag über Bettendorf, Stegen bis nach Nommern und zurück nach Diekirch.

Die gelbblühenden Rapsfelder und der Ginster an den Hängen der idyllischen Täler von Blees, Our, Sauer und Ernz boten den Wanderern spektakuläre Ansichten von der hiesigen Landschaft und ließen die Strapazen vergessen. Die verschiedenen vom Organisator eingerichteten Verpflegungsstände sorgten nicht nur für Essen und Trinken sondern boten auch die Gelegenheit für willkommene Ruhepausen.  

In der „ Al Seeërei“ und im direkten Umfeld läuft bis heute Abend noch ein „non-Stop“ Unterhaltungsprogramm, welches die Wanderer nach ihrem mühevollen Marsch geniessen. Übrigens findet im kommenden Jahr das 50. Jubiläum dieser naturnahen Veranstaltung, die nach dem ING Marathon, jedes Jahr die meisten Aktiven anzieht, statt. Mehr als 7.000 Wanderer nahmen an den diesjährigen Wandertagen teil.