LUXEMBURG
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Nationaler Wandertag des Luxemburgischen Wandersportverbandes war erneut voller Erfolg

Der Nationale Wandertag bot den Menschen die Möglichkeit, auf über 120 Kilometer markierten Wanderwegen zu gehen; der in diesem Rahmen ebenfalls abgehaltene "Marche Populaire"  in der Coque zog auch reichlich eifrige Teilnehmer an
Fotos: Editpress/Julien Garroy - Lëtzebuerger Journal
Der Nationale Wandertag bot den Menschen die Möglichkeit, auf über 120 Kilometer markierten Wanderwegen zu gehen; der in diesem Rahmen ebenfalls abgehaltene "Marche Populaire" in der Coque zog auch reichlich eifrige Teilnehmer an Fotos: Editpress/Julien Garroy

Es war wieder soweit: Der luxemburgische Wandersportverband FLMP hatte am Freitag und Samstag zur Teilnahme an einem 24-stündigen Wanderevent unter dem Zeichen "All you can Walk" quer durchs Land und zum nationalen Wandertag am 1. September geladen. Los ging es am Freitagabend mit dem Ausdauer-Event, das in Schleifen um die Stadt Luxemburg herum nach Alzingen, Bonneweg, Bridel oder Reckenthal führte - in jedem Fall starteten und endeten die Wander-Schleifen auf dem Kirchberg bei der Coque. Insgesamt standen so knapp 120 Kilometer Wanderweg in vier Schleifen unterschiedlicher Länge zur freien Verfügung. Weil einige Streckenabschnitte zum Großteil im Dunkeln zu bestreiten waren, führten die Wege unter anderem über breitere Pfade. Beleuchtete Versorgungsposten ergänzten das Angebot.

Zum nationalen Wandertag schließlich durfte frei über die Strecken entschieden werden. Die 37. Austragung des Events bot dabei reichlich Abwechslung auf ihren Strecken, die für jeden Wanderer (oder jede Gruppe) frei nach Gusto im eigenen Tempo bewältigt werden durfte. Denn beim Wandern komme es darauf an, dass jeder nach seiner Geschwindigkeit teilnehmen soll. Deshalb gab es unterwegs auch reichlich Gelegenheit zur Verschnaufpause samt Essen und Trinken. Beim Volkssport Wandern gehe es nämlich nicht um Rekordzeiten, sondern um den gemeinsamen Spaß am Wandern, wie die Organisatoren präzisierten. In der Coque selbst gab es dann neben dem "Yuppi-Walk" für jüngere Teilnehmer auch die formelle "Ziellinie", die die eifrigen Teilnehmer überschreiten und sich dabei richtig gut fühlen durften. Das Sportzentrum blieb Mittelpunkt des Events und hatte neben den Routen auch reichlich andere Animation - etwa eine Kinder-Disco, Tanz-Ateliers oder einen DJ - im Programm.