LUXEMBURG
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Verkehrssicherheit auf dem Wasser: Auch hier gelten Regeln und Gesetze

Mit dem Jetski über die Mosel brausen: Für viele Gäste und auch Einheimische diesseits und jenseits der Mosel ist das ein beliebtes Freizeitvergnügen. Doch auch bei den „Wassermotorrädern“ gibt es zahlreiche Regeln, die einzuhalten sind.

Als Wassermotorräder gelten solche Kleinfahrzeuge, die als „Personal Water Craft“ wie „Wasserbob“, „Wasserscooter“, „Jet-Bike“ oder „Jet-Ski“ bezeichnet werden und sonstige gleichartige Fahrzeuge. Die Polizei kontrolliert daher regelmäßig. So kommt es vor, dass bei jeder dritten Kontrolle ein Jetskifahrer auf der Mosel den Ordnungsbehörden negativ auffällt.

Lärmbelästigung

Vor allem Beschwerden über regelmäßiges Nichteinhalten der Vorschriften betreffend des generellen Führens von Wassermotorrädern wird hier angemahnt - ein Punkt, den auch der CSV-Abgeordnete Marcel Oberweis in einer parlamentarischen Anfrage gegenüber dem zuständigen Nachhaltigkeitsminister anbringt. „Demzufolge erscheint es unbedingt erforderlich, den Benutzer der Wasserstraße die wichtigsten Bestimmungen gemäß Artikel 1.22 RPNM, die im Interesse der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs erlassen worden sind, in Erinnerung zu rufen“, womit Minister François Bausch (déi gréng) auf die bestehende Gesetzeslage verweist (siehe Infokasten). Sämtliche Wassermotorräder müssen darüber hinaus auf den Binnenschifffahrtsstraßen ein amtliches Kennzeichen führen, das von einem Wasser- und Schifffahrtsamt zugeteilt wird.