LUXEMBURG
JEFF KARIER/DANIEL OLY

Wasserspritzpistole feuert einzelne Schüsse

Wasserschlachten sind im Sommer ein schöner Zeitvertreib, denn hierbei wird außerdem für etwas Abkühlung gesorgt. Allerdings sind die meisten Wasserpistolen wenig beeindruckend und ihre Technik hat sich in den vergangenen Jahren kaum weiterentwickelt. Einen neuen Ansatz verfolgt „Spray One“. Die neu konzipierte Wasserspritzpistole feuert einzelne Schüsse ab, mit denen man genau zielen kann, ganz ohne nerviges Pumpen.

Die kleinen „Wasserkugeln“ enthalten jeweils genau 30 Milliliter Wasser. Durch dieses Konzept wird nicht nur die Präzision erhöht, auch die Reichweite ist mit bis zu 7,5 Metern höher als bei den meisten anderen Wasserpistolen. Eine Füllung entspricht 25 Schuss und ist wenigen Sekunden wieder aufgefüllt. Der nötige Druck für die Schüsse liefert ein kleiner Akku, der auch das Display versorgt, das die verbleibenden Schüsse anzeigt. Dieser hält für rund 45 Befüllungen. Vorbestellen kann man den „Spray One“ für 115 Euro über „Kickstarter“.    

Luftig, locker, schattig

Eine Kombination aus Schirm und Propeller - klingt erst mal wie ein peinlicher Unfall, der nur darauf wartet, Schlagzeile zu machen. Dabei macht es unter Umständen sogar Sinn: An Tagen, an denen noch nicht einmal ein laues Lüftchen weht, zum Beispiel.

Einfach über den Ständer des Sonnenschirms herüber gestülpt und bis nach oben gezogen, angeschmissen, fertig! Wichtig wäre dann nur, dass Nutzer beim Aufstehen darauf achten, nicht mit dem Kopf in den Rotor zu krachen.

Wobei: Dank einem Batterie-Antrieb (sechs handelsübliche AA-Batterien sollen für etwas mehr als fünf Stunden Propeller-Betrieb sorgen) dürfte der Ventilator nicht genug Saft haben, um jemanden ernsthaft zu verletzen. Dicke, bedrohliche Schiffsschrauben sehen anders aus.

Niedlicher Begleiter

Wecker, Informationshilfe und Sprachsteuerung – alles in einem Gerät, das gibt es bereits mit den smarten Lautsprechern, die schon am Markt sind. Aber mobil sind die Dinger nicht. Das soll ein Projekt auf der Crowdfunding-Plattform „Kickstarter“ lösen. Mit dem kleinen Roboter „Vector“ sollen dann alle Sci-Fi-Träume wahr werden. Der kleine Roboter soll zuhören, Antwort geben, durch die Gegend fahren und mit seiner Umgebung interagieren. Dabei integriert er auch eine Kamera und Berührungssensoren, damit er mit seinen Besitzern kommunizieren und interagieren kann. Der kleine „Vector“ erinnert nicht nur zufällig an einen gewissen kleinen Roboter der Filmschmiede „Pixar“; die Entwickler haben sich an kleinen Robotern aus „Wall-E“ inspiriert, das Design und die Personalität des Roboters wurden zudem von Ex-„Pixar“-Mitarbeitern entworfen. Das Projekt hat sein gestecktes Ziel von 439.000 Euro bereits längst übertroffen; die Finanzierung läuft aber noch bis zum 7. September.