LUXEMBURG
JACQUELINE KIMMER

Noch bevor am „Lycée Edward Steichen“ in Clerf unterrichtet wird, wird über eine mögliche Vergrößerung nachgedacht

Die Bauarbeiten für das „Lycée Edward Steichen“ in Clerf schreiten zügig voran, und ab der Schulrentrée 2018/2019 sollen die ersten Schüler in dem neuen Gebäude unterrichtet werden. Der den Norden des Landes wichtige, neue Schulkomplex wird in unmittelbarer Nähe zum Clerfer Bahnhof errichtet und sieht Platz für rund 800 Kinder in 26 Klassensälen vor. Die Baukosten belaufen sich auf rund 75 Millionen Euro. Nun soll es bereits Pläne geben, das „Lycée Edward Steichen” auszubauen, wie der DP-Abgeordnete André Bauler in einer parlamentarischen Anfrage an Nachhaltigkeits- und Infrastrukturminister François Bausch hinweist.

Ministerium mit der Analyse der Pläne betraut

In seiner nun vorliegenden Antwort hält Minister Bausch fest, dass der Ausbau, von dem bislang noch keine Bau-Agenda existiert, darauf abzielt, in Clerf Räume für die Oberstufe des klassischen Sekundarunterrichts sowie für den Mittleren und oberen Zyklus des technischen Sekundarunterrichts zu bieten. Derzeit sei man in seinem Ministerium mit der Analyse der vom Unterrichtsministerium unterbreiteten Pläne, den Ausbau des Clerfer Lyzeums betreffend, beschäftigt.

Wie Bausch weiter mitteilt, sieht der Ausbau der Sekundarschule die Schaffung von 19 Klassen-Sälen, zwei sogenannten „Salles de sciences“, 13 Informatik-Sälen, zehn Ateliers, zusätzlichen Räumen für die Lehrer, einem Fitness-Saal sowie einer Cafeteria vor. Ausgelegt ist der Ausbau für 400 Schüler, 54 Lehrer und 16 Personen, die im Verwaltungs- und technischen Bereich beschäftigt sind.

Darüber hinaus sind beim Ausbau Anpassungen der Zentralheizung und der technischen Ausstattung der Küche der Schule vorgesehen.

Grundstücke im Besitz des Staates

Abschließend weist Bausch darauf hin, dass die für einen eventuellen Ausbau des Clerfer Lyzeums benötigten Grundstücke seit 2013 im Besitz des Staates sind und die Gemeinde Clerf diese bereits 2008, zusammen mit dem Grundstück auf dem das eigentliche Lyzeum errichtet wird, als „Zone des bâtiments publics“ eingestuft hat.