DIFFERDINGEN
GASTON FREYMANN

Frische Produkte für die Differdinger Empfangsstrukturen

Von einem Pilotprojekt, das auf einem Partnerschaft zwischen der Gemeinde Differdingen und einer Privatpersonen fußt, sprach député-maire Roberto Traversini gestern Morgen anlässlich der offiziellen Einweihung des „Biogeméisgaart“. Dieser befindet sich in der Differdinger Belairstraße und erstreckt sich zurzeit über 40 Ar. Die Idee dazu hatte Umweltschöffe Georges Liesch, der auch für die Grundschule und die Empfangsstrukturen verantwortlich zeichnet. Dem Ganzen liegt die Aussage von Mouveco-Präsidentin Blanche Weber, dass lediglich zwei bis drei Prozent des in Luxemburg verzehrten Gemüses aus einheimischer Produktion stammt, zugrunde.

Ein Teil des im „Biogeméisgaart“ geernteten Gemüses wird an die Küchen der verschiedenen „MaisonsRelais“, die auf dem Gebiet der Stadt Differdingen funktionieren, sowie an die Kinderkrippe „Kornascht“ geliefert. Hier werden täglich über 1.100 gesunde Mahlzeiten für Kinder zubereitet.

Hohe Qualität der Produkte

Chefkoch Patrick Backes, der für die Organisation und den Speiseplan all dieser Infrastrukturen verantwortlich zeichnet, spricht von „einer außergewöhnlich hohen Qualität der hier geernteten Obstsorten“, was für ihn gleichzeitig weg vom „Dosenfutter“ bedeutet. Sein Ziel ist es, in den kommenden Jahren den höchsten Anteil des im „Biogeméisgaart“ geernteten Gemüses in den verschiedenen Kantinenküchen zu verarbeiten. Auch will sich die Gemeinde Differdingen bei der Bevölkerung für den Anbau und den Verzehr von frischem Gemüse und Kräutern stark machen. Zu dem Zweck stellt sie ihnen kostenlos Parzellen zur Verfügung.