Die europaweiten Karrieremöglichkeiten in der Forschung standen gestern im Mittelpunkt der Roadshow EURAXESS auf dem Campus Belval. Vor allem Masterstudenten und Doktoranden nutzten die Gelegenheit, sich über grenzüberschreitenden Laufbahnen zu informieren. Eingeladen hatte die Universität Luxemburg als nationaler Partner der EURAXESS-Initiative der Europäischen Union.
Das Programm auf Belval deckte dabei zahlreiche Themenfelder ab. Im EURAXESS-Bus konnten sich die jungen Forscher Tipps zu Bewerbungen im europäischen Umfeld holen, während in der Maison du Savoir vormittags eine Reihe von Vorträgen und Gesprächsrunden - unter anderem zu Karrierechancen in der hiesigen Industrie beziehungsweise in der öffentlichen Forschung - auf der Tagesordnung standen. Nachmittags wurden dann bei verschiedenen Workshops Erkenntnisse zu der Fragestellung: „What a researcher needs“ erarbeitet, und bei der Research Career Fair standen vor allem konkrete Jobangebote im Mittelpunkt.
Passend zur Mission der Universität
Für die Universität Luxemburg ist die Rolle des Organisators der Luxemburger EURAXESS-Veranstaltung aus mehreren Gründen naheliegend, wie Barbara Daniel, International Relations Specialist des EURAXESS Service Centre Luxembourg erläutert: „Als internationale und praxisnahe Hochschule ist unserer Mission in vielen Punkten deckungsgleich mit den Zielen von EURAXESS. Solche Kooperationen unterstützen zudem unser eigenes Streben nach Forschungsexzellenz und helfen uns dabei, unsere Rolle als Motor des internationalen Innovationsstandorts Luxemburg konsequent und sichtbar wahrzunehmen.“
34 Städte in 16 europäischen Ländern
EURAXESS wird von der Europäischen Kommission in diesem Jahr zum zweiten Mal durchgeführt. Als kontinentale Roadshow konzipiert, sind bis Mitte November 34 Termine in 16 europäischen Ländern vorgesehen. Dabei arbeiten die Koordinatoren vor Ort jeweils mit Hochschulen zusammen, die wiederum andere Forschungsakteure mit einbinden. Bei der Konferenz auf Belval wurde die Universität Luxemburg vom Ministerium für Höhere Bildung und Forschung, dem FNR, Luxinnovation, dem Max-Planck Institut Luxemburg, der Fedil, den Forschungsinstituten LIH, LISER und LIST, der IBBL sowie luxdoc unterstützt.


