PASCAL STEINWACHS

Im RTL Radio gaben sich in den letzten Tagen die frischgebackenen Generäle von CSV und LSAP die Klinke in die Hand, waren doch zu nachtschlafender Zeit beide „Invité vun der Redaktioun“. Derweil der leicht arrogant rüberkommende neue CSV-Generalsekretär Félix Eischen sich dabei um Kopf und Kragen redete und mit seinem anschließend auf der CSV-Facebook-Seite geposteten Spruch „Mir sinn eis an der Partei vill méi eens, wéi gemengt gëtt“ definitiv bestätigte, dass sich bei den Christsozialen gerade die Köpfe eingeschlagen werden, gab sich der neue Sozengeneral Tom Jungen erfrischend bodenständig.

Fast schon sozialistisch gab sich gestern ebenfalls Frank Engel in seiner ersten Freien Tribüne als neuer CSV-Präsident im „Land“, in der er sich der Gerechtigkeitsfrage widmete: „Wir können nicht dauerhaft hinnehmen, dass Arbeitsbezüge und Konsum stark besteuert werden, während Betriebsgewinne weitgehend unbelastet bleiben“. Recht hat er.

Und das „Tageblatt“ stellte gestern eine Esch/Alzetter Kneipe vor, in der „jede Kellnerin, die hier gearbeitet hat (...) an ihrem letzten Arbeitstag einen Slip hinterlassen“ musste, die jetzt alle „an der Wand hinterm Tresen“ hängen (!). Das Esch-2022-Dings nimmt langsam aber sicher Form an...