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„Verkéiersverbond“ und Transportministerium präsentieren ihr Konzept „mLive“

Noch übersichtlicher, noch flexibler, noch einfacher: mTicket, mBox, mKaart und mShop ergeben mLive das neue Konzept von „Verkéiersverbond“ und Transportministerium, das in den kommenden Tagen immer mehr mit Leben erfüllt wird und es so dem Kunden des öffentlichen Transports erlaubt, seinen persönlichen Fahrplan entsprechend aufzustellen und mit den Tagesevents zu synchronisieren.

Planung ist alles

Auf dem Stand des Transportministerium bei der Frühjahrsmesse präsentierte Minister François Bausch die Neuheiten, die das neue „Mobilitätskonzept mLive“ ergeben.

„Jetzt kann man zuhause bereits beginnen, seinen Verkehrsplan für den Tag aufzustellen“, prognostiziert Bausch. Ob die individuelle Anreise auf die Arbeit, die Anreise in der Gruppe oder direkt mit Bus und Bahn, nun ist es möglich, alle Tickets im Voraus über besagte mKaart im mShop zu erwerben. Hier kann man dann auch über eine mobile App mehrere Sorten von Tickets, tages- oder auch Monatstickets, ablegen und erst bei Benutzung aktivieren. 1.140 Busse werden mit neuen Bordanzeigen ausgestattet, die sowohl akustisch als auch visuell die nächste Station der Route ansagen und -zeigen. So erhoffen sich die Verantwortlichen einen Abbau der Angst vor „nicht alltäglichen Busrouten“ und eine „Steigerung der Nutzerfreundlichkeit“ auch für Touristen.

Wer aktuell noch eine „ego“-Karte hat, der bekommt diese ab Mitte Juni durch eine mKaart ersetzt und die noch auf der Karte befindlichen Tickets werden selbstverständlich übertragen.

Kundenfreundlicher

Alles in allem wird das „mLive“-Projekt mit rund 20 Millionen Euro in den Haushaltsbüchern auftauchen.

Seit gestern bereits im Dienst: Die erweiterte (App-)Anzeige im Verkehr der städtischen Busse, wo nun die Soll- mit der Ist-Ankunftszeit (eventuellen Verspätungen) zusammen angezeigt werden.


Der Shop soll in den kommenden Wochen online sein, die mKaart wird ab Mitte Juni an die Kunden des öffentlichen Verkehrs ausgegeben werden - weitere Infos gibt es auch auf der Frühjahrsmesse, Stand 64 in der Halle 8A oder auf der Homepage www.mlive.lu