Am Samstag, dem 10. November, wurde der UNESCO-Welttag der Wissenschaft für Frieden und Entwicklung begangen, der an die Beiträge der Wissenschaft und Forschung zu Frieden und Fortschritt erinnern soll. Dabei steht besonders die gemeinsame Zukunft im Mittelpunkt. Anlässlich des Welttags der Wissenschaft ist es deshalb auch wichtig zu betonen, welchen Einfluss der Nachwuchs in der Wissenschaft hat, wie Carlo Hansen, Präsident der Fondation Jeunes Scientifiques Luxembourg erklärt.

„,The only way of discovering the limits of the possible is to venture a little way past them into the impossible‘. Diese Aussage von Arthur C. Clarke könnte nicht wahrer sein und ist ein Motto, dem unsere Organisation (Fondation Jeunes Scientifiques Luxembourg) schon seit Jahren Folge leistet. Seit 1971 – dem Geburtsjahr des ersten Nationalwettbewerbes ‚Jonk Fuerscher‘ - stellt die luxemburgische Jugend die Grenzen der Wissenschaft und des ‚Möglichen‘ in Frage, und ebnet dabei neue Wege für die kommenden Generationen. Ihre Ideen und ihre wissenschaftlichen Projekte, die sie voller Stolz und zu Recht alljährlich bei dem Wettbewerb ausstellen, sind dabei wie sie selbst: idealistisch, erfrischend und unbefleckt von den Vorurteilen des Erwachsenseins. Diesen jungen Menschen geht es dabei nicht um das große Geld, oder Ruhm und Ehre, sondern in erster Linie um den Spaß und die Hoffnung, mit ihrer Idee die Welt zu verändern und die Lebensqualität anderer zu verbessern. Dabei sind es genau solche Ideen, die die Gesellschaft und die Wissenschaft voranbringen. Denn ohne Veränderung und ohne kritisches Denken gibt es keine Entwicklung und ohne Entwicklung gibt es keine Zukunft, weder eine wissenschaftliche noch sonst irgendeine. Unsere Stiftung hat es sich deswegen zur Aufgabe gemacht, den jungen Forschern der Zukunft eine Plattform zu bieten, wo sie sich frei und uneingeschränkt entfalten, sich mit Gleichgesinnten austauschen und andere Kulturen und Bräuche entdecken können. Zusammen mit anderen Organisationen, wie zum Beispiel dem Science Center oder dem Scienteens Lab versuchen wir die Jugend von heute für die Wissenschaften zu begeistern, damit es noch ein ‚morgen‘ gibt. Natürlich hat jeder seine eigenen Methoden – ob mit interaktiven Workshops, spannenden Experimenten oder der Entwicklung eigener Projekte – das Ziel jedoch bleibt dabei immer das gleiche. Bei uns liegt der Fokus zum Beispiel auf internationalen Wettbewerben und Foren, wobei unser Nationalwettbewerb als Sprungbrett für ebendiese steht. Denn wir alle haben schon längst begriffen, dass die Zukunft der Wissenschaft fest in der Händen unserer Jugend liegt und dort auch ganz gut aufgehoben ist.“

Die Fondation Jeunes Scientifiques Luxembourg ist eine gemeinnützige Organisation ohne Gewinnzweck, die sich dafür einsetzt, junge Leute für die Wissenschaft zu begeistern und ihnen eine Plattform bietet, wo sie ihre eignen, wissenschaftlichen Projekte realisieren können. Zu diesem Zweck organisiert sie jedes Jahr den Nationalwettbewerb „Jonk Fuerscher“, welcher die Teilnahme an großen internationalen Wettbewerben und Foren ermöglicht. Für mehr Infos: www.fjsl.lu