LUXEMBURG
JACQUELINE KIMMER

Ab April wird wieder jedes Wochenende etwas geboten

Ab dem Frühjahr soll wieder etwas mehr los sein auf dem Stadtgebiet, dies meinte Bürgermeisterin Lydie Polfer beim gestrigen „City Breakfast“. Von April bis Oktober werden wieder Flohmarkt, Blumenmarkt und „Glacis-Maart“ abgehalten.

Am 6. April geht es los

So werden ab dem ersten Sonntag im April (und bis zum ersten Sonntag im Oktober) wieder die unter ihrem Vorgänger Xavier Bettel im vergangenen Jahr eingeführten Flohmärkte abgehalten. Die Flohmärkte finden immer am „Knuedler“ statt, außer am ersten Sonntag im Juli, wenn der Flohmarkt in der Avenue de la Gare stattfindet, da in der Oberstadt dann der „Rock um
Knuedler“ angesagt ist. Jeder, der will, kann seinen Trödel auf dem Flohmarkt in der Hauptstadt anbieten. Der Preis für einen Tisch beläuft sich auf fünf Euro. Interessierte können beim „Service des fêtes, foires et marchés“ der Stadt Luxemburg, Telefon
47 96 42 99, reservieren. Parallel zum Flohmarkt sind auch die Geschäfte (die wollen) in der Hauptstadt am ersten Sonntag in den Monaten April bis Oktober von 14.00 bis 18.00 geöffnet.

Blumenmarkt im „Rousegäertchen“

Am zweiten Sonntag in den Monaten April bis Oktober geht dann der Blumenmarkt im „Rousegäertchen“ im Bahnhofviertel über die Bühne. Dieser Markt, im vergangenen Jahr nur zweimal organisiert wurde, richtet sich, wie Lydie Polfer hervorhob, „auch an Professionelle“. Auch Privatpersonen mit dem „grünen Daumen“ können ihre Pflanzen verkaufen. Hier kann man alles kaufen, das mit Blumen und Panzen zusammenhängt.

Der dritte Sonntag im Monat ist dann dem traditionellen „Glacis Maart“ auf Limpertsberg vorbehalten, dies allerdings bereits ab dem Monat März bis Oktober.

Diskussion mit den Bürgern

Ferner erinnerte Lydie Polfer daran, dass die Bürgerbefragung über den Flächennutzungsplan (PAG) noch bis zum 25. Februar online (http://oag.vdl.lu) läuft. Bislang wurden auf der Internet-Seite 8.055 Besuche registriert, 1.312 Mal wurde der Fragebogen indes beantwortet. Im Rahmen von Dialogveranstaltungen (siehe Kasten) werden die ersten Resultate der Online-Befragung in zehn Stadtvierteln zusammen mit den Bürgern erörtert.

Und schlussendlich teilte die Bürgermeisterin mit, dass am 25. Februar der Gewinner des Melusina-Wettbewerbs bekannt gegeben wird. Mit einem entlang der Alzette im Stadtgrund zu errichtenden Kunstwerk soll die Nixe Melusina bekanntlich gewürdigt werden.

Ein Kunstwerk für Melusina

Die Projekte der drei Finalisten Serge Ecker, Florence Hoffmann und Mai Thu Van (in alphabetischer Reihenfolge) sind derzeit im Geschichtsmuseum der Stadt Luxemburg ausgestellt. Auch kann man sich die drei zurückbehaltenen Projekte auf dem Internet-Site www.votemelusina.lu ansehen. Bis zum 23. Februar kann die breite Öffentlichkeit aktiv an der Wahl des Siegers teilnehmen, indem es für eines der drei Projekte abstimmt, entweder in der Ausstellung im Geschichtsmuseum oder auf der Internet-Seite.