„Nur die Fußgänger fanden den Schnee irgendwie noch toll“, frustete gestern der „Moien!“-Rubrik-Schreiber des „Trierischen Volksfreunds“, dem das Verkehrschaos am vergangenen Freitag - am Ende „einer ganz normal verrückten Luxemburger Woche“ - offensichtlich noch immer Schauder über den Rücken treibt. Na, er wird den Schnee noch etwas ertragen müssen. Schließlich sagte der gute Phil aus Punxsutawney gestern noch sechs weitere Wochen Winterwetter voraus. Den armen Murmeltier-Kerl ziehen die pennsylvanesischen Eingeborenen nun schon seit 1887 aus seinem Bau, um zu sehen, ob er sich sofort wieder darin verkriecht oder ob er dem verrückten Treiben um sich herum länger zusieht - letzteres bedeutet einen baldigen Frühling. Bei uns war gestern ja mal Lichtmesstag - „Ist’s Wetter zu Lichtmess gut und rein, so wird ein langer Winter sein“, lautet eine alte Bauernregel. Und das Wetter war gestern gar nicht mal so schlecht, oder? Weiterbibbern ist also angesagt. Na, hoffentlich färbt das nicht zu sehr auf das soziale Klima ab. Leider sind die Temperaturen zwischen Bildungsminister und Lehrern gestern wiederum um einige Grad gefallen. Hoffen wir, dass es heute bei der Tripartite-die-nicht-so-heißen-darf etwas kuscheliger wird. Eiszeiten bringen uns nämlich nur im Gletschertempo weiter.

Kommentare