Am 25. November 2005 entschied die Regierung, eine Sekundarschule in Junglinster zu errichten. Das entsprechende Gesetz wurde am 18. März 2008 gestimmt, im April 2010 erfolgte der erste Spatenstich.
13 Klassen im ersten Jahr
Viereinhalb Jahre später steht das Gebäude und wird in wenigen Tagen in einer ersten Phase 13 Klassen und rund 200 Schüler empfangen. Dabei handelt es sich um neun untere Klassen (7ème) und vier obere Klassen (10ème), erklärt Direktor Romain Kieffer und erläutert weiter: „In dieser ersten Phase arbeiten wir mit 30 Lehrern und ‚Chargés de Cours‘, später werden es dann 110 bis 120 sein. 2017 werden wir in diesem ‚Lycée Mixte‘ die Kapazität von 1.400 Schülern erreichen.“
Vor allem Jugendliche aus den Gemeinden Fels, Heffingen, Bech, Betzdorf und Junglinster sollen die Schule künftig besuchen, deren Ausrichtung vorrangig in den Bereichen Technik, Informatik und kaufmännische Ausbildung liegt: „Das ‚Lënster Lycée‘ bietet Kurse von 8.00 bis 16.00, wobei zwischen 14.00 und 16.00 die Wahlfächer auf dem Programm stehen. Wir starten im ersten Jahr unter anderem eine Zusammenarbeit mit der Echternacher Musikschule.“
Derzeit stehen noch einige Arbeiten im neuen Gebäude an, bevor die ersten wissensdurstigen 200 Schüler kommen. Das „Lënster Lycée“ besticht durch seine Größe: Die Bruttofläche beträgt 37.000 m2, das Bruttovolumen liegt bei 182.400 m2. Das Gesamtbudget des Projekts beläuft sich auf 104.900.000 Euro. Die Säle sind mit modernster Technik ausgestattet: „In jedem Saal ist eine interaktive Tafel installiert, die allerdings auch auf die gute alte Manier mit Kreide beschrieben werden kann. Selbstverständlich ist unsere Schule behindertenfreundlich und alle Räume sind mit dem Rollstuhl zugänglich.“
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