LUXEMBURG
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Niederlande, Spanien, Dänemark und Estland mit schärfsten Strafen in der EU

Immer und überall online: Manche von uns sind richtige Smartphone-„Addicts“ und checken sogar am Steuer dauernd ihre SMS, E-Mails, Tweets und Facebook-Posts. Wissend, dass auch nur eine Sekunde Unachtsamkeit schwere Unfälle verursachen kann.

Wer sich ans Steuer setzt, sollte also tunlichst die Finger vom Mobiltelefon lassen. Auch, weil er zum Teil mit sehr empfindlichen Strafen rechnen muss, wenn er dabei erwischt wird. Am härtesten greifen dabei die Niederlande durch, wo man im Falle des Falles sofort 230 Euro blechen muss. Sehr streng sind auch Spanien, Dänemark und Estland, wo die Straftat mit 200 Euro und mehr geahndet wird. In Luxemburg droht Fahrern, die am Steuer mit ihrem Handy oder sonst einem elektronischen Apparat hantieren seit 1. Juni diesen Jahres ein Bußgeld von 145 Euro sowie der Abzug von zwei Punkten vom Punkteführerschein. Vorher war ein Bußgeld von 74 Euro üblich; einen Punkteabzug gab es keinen. Auch im Ausland droht Punkteabzug: In Deutschland ist im Falle des Falles ein Punkt weg, in Frankreich bis zu drei. Auf der Karte oben haben wir die Bußgelder aufgelistet, die für den Gebrauch des Handys am Steuer in den EU-Ländern gelten. Zur Ergänzung: In der Schweiz riskiert man ein Bußgeld von 95 Euro und in Norwegen von 150 Euro.