Nicht nur auf Regierungs- und Abgeordnetenkammerebene scheint sich das blau-rot-grüne Koalitionsdings zu einer beispielhaften Erfolgsstory zu entwickeln, sondern auch einige Stufen drunter wird koaliert, dass die Fetzen fliegen, ansonsten sich nach den Mini-Liberalen gestern wohl kaum auch die Mini-Grünen in der Debatte zur Liberalisierung des Cannabis-Konsums zu Wort gemeldet hätten. Fehlt nur noch das Jungvolk der Sozengenossen und das gemeinsame Überzeugen der Mutterparteien, und endlich darf auch in Luxemburg legal gekifft werden. Die Gehirnzellen werden hierbei zwar ähnlich geschädigt wie beim Alk-Saufen, aber eine Legalisierung der schwarzen Afghanen und roten Libanesen würde dem Xavier/Etienne-Kabinett viele, viele Milliarden an Steuergeldern einbringen, und das ist doch gar nicht mal so schlecht.
Wir wissen nicht, was Maggy Nagel von Hasch & Co. hält, aber ihr Ministerbüro sieht - glaubt man dem Foto der neuen „Wort“-Sommerlochserie - jedenfalls total wie geleckt aus. Für etwas Abwechslung sorgt dann aber gottlob „ein knallbuntes Bild, auf dem ein froschgrünes Augenpaar die Ministerin durch eine blaue Maske ins Visier nimmt“. Klingt ganz nach Horrortrip...


