CLAUDE KARGER

Autsch. Jean-Claude Juncker hat und wird wegen „LuxLeaks“ noch mächtig viel einstecken müssen. Gestern verunglimpfte das „Handelsblatt“ den Mann glatt als „Schutzheiligen der Steuertrickser“ und personifiziertes „Geschäftsmodell Luxemburg“.

Und die heimische „woxx“ meinte gestern in punkto Geschäftsmodell: „Le problème est simple et connu: nous avons cultivé une dépendance malsaine par rapport à la place financière. Une dépendance voulue politiquement par le CSV - et donc Juncker - pour permettre d‘entretenir un appareil d‘Etat hypertrophié et donc un électorat fidèle. C‘est cela le vrai scandale pour lequel Juncker mériterait de s‘expliquer. Par rapport à ça, les tax rulings ne sont qu‘un détail de l‘histoire“.

Derweil geht ein Satire-Video der NDR-Sendung „extra3“ um die Welt, in dem jemand sich den „Ärzte“-Song „Junge“ zurecht gelegt hat, um über „Flunker Juncker“ herzuziehen.

Läuft übrigens unter der Rubrik „Irrsinn der Woche“.

Fest steht: Irrsinnige Wochen wird es in nächster Zukunft noch einen Haufen geben.

Auch für die Regierung, der das Dauerfeuer definitiv an die nervliche Substanz zu gehen scheint.

Immer Zen bleiben!