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Erster „Palais des Thés“ in Luxemburg eröffnet - François-Xavier Delmas über seine Passion

Er hat seine Leidenschaft zum Beruf gemacht: 1986 setzte Unternehmensgründer François-Xavier Delmas seine Idee für einen „Le Palais des Thés“ in die Tat um. Die Verbreitung von hochwertigen und frischen Tees, die direkt aus den Anbauländern bezogen werden, sind sein Ziel und seine Motivation.

Globetrotter, Teekenner und Blogger

Delmas bereist die Welt seit vielen, vielen Jahren und informiert sich vor Ort bei den Teebauern und -plantagen, immer auf der Suche nach den hochwertigsten Tees - für ihn der einzige Weg, „die Kultur eines Landes wirklich zu erfassen und aufzunehmen.“ Denn der direkte Kontakt mit den Teebauern, der Kultur des Anbaulandes und der landestypischen Teekultur sind der Schlüssel zum Erfolg.

„Le Palais des Thés“ in Luxemburg (das Erste seiner Art im Großherzogtum unter der Leitung von Alexis Berger) ist ein Teehaus, das auf den Handel mit qualitativ hochwertigen Tees spezialisiert ist. Der Einkauf des Tees erfolgt so ohne Zwischenhändler, direkt auf der Plantage. So kann das Haus vor Ort die besten Tees für den Genießer wählen. Die Verkostung und der Einkauf am Anbauort bringen eine ganze Reihe von Vorteilen: Regelmäßige Qualitätskontrollen bezüglich des Pflückens, Veredelung, Verpackung der Tees direkt am Anbauort und Einhaltung der ethischen Grundsätze (wie keine Kinderarbeit, keine Zwangsarbeit, Umwelt bewusstes Handeln und Einsatz sauberer Anbaumethoden, keine Waldrodung, angemessene Löhne für die Arbeiter, Einhalt von Hygiene- und Sicherheitsstandards) werden hier immer wieder genannt. Delmas ist so zum Globetrotter und Tea-Taster geworden. Von seinen zahlreichen Reisen bringt er das ganze Jahr hindurch auch Bilder mit, die er kommentiert und in seinem Blog www.chercheurdethe.com mit der Internet-Community teilt. Mit einzigartigem Blick und in unverwechselbarem Stil erzählt er hier von den besuchten Teegärten, von seinen Begegnungen mit den Teebauern und von dem, was ihn zum Staunen brachte in Ländern, deren Traditionen und Kulturen sich oft von denen westlicher Gesellschaften stark unterscheiden.

Und die Erkenntnisse bringt er nun auch den Luxemburger Teeliebhabern nah. Die farblich unterschiedlichen Verpackungen in den Tee-Palästen sehen nicht nur schön aus, sie geben dem Kunden ebenfalls weitere Informationen zu Herkunft oder Art des Tees - egal, welche Verpackungsart er wählt: Kirschrot für Indien, Sri Lanka, Nepal und Bangladesch, grün für Brasilien und Argentinien, rot-orange für aromatisierte Tees und hellgrün für biologische Tees. Alle Verpackungen sind darüber hinaus mit übersichtlichen Hinweisen zur idealen Wassertemperatur, Ziehzeiten, der Wirkung (z.B. beruhigend oder aufmunternd) des Tees und den enthaltenen Teesorten gekennzeichnet. Die zahlreichen Teesorten findet man in Baumwoll-Teebeuteln mit ganzen Teeblättern, lose im innovativen Doypack oder in den farbenfrohen Teedosen, die man entsprechend immer wieder in den Tee-Läden auffüllen lassen kann.

Seit 1998 gibt der passionierte Teeliebhaber Wissen und Erfahrung auch in der „Ecole Du Thé“, der eigenen Teeschule, weiter.
„Le Palais des Thés“, 6, rue de Chimay, L-1333 Luxemburg; www.palaisdesthes.com