DOMMELDINGENPATRICK VERSALL

Im „Bamhaus“ arbeiten junge Kreative Tür an Tür

Das mit dem Kollektiv habe sich so ergeben, erklärt Regisseur Christian Muno und nimmt hinter dem Mischpult neben Ben Barnich Platz.

Barnich ist der Mieter der „Bamhaus“-Räumlichkeiten auf einem ehemaligen Industriegelände in Dommeldingen.

Die Kreativindustrie hat die Stahlindustrie abgelöst: Unter dem Dach eines Backstein-Ziegel-Gebäudes arbeiten heute junge Toningenieure, Webdesigner, Videokünstler, Grafiker und seit kurzem auch eine Schneiderin.

Im Kino des „Bamhaus“ finden neben Projektionen auch Kunstkurse statt. Das Haus fülle sich auf natürliche Art und Weise, kommentiert Barnich die Entwicklung des „Bamhaus“, bei dem es sich in erster Linie um einen Creative Hub handelt.

Ateliers und Büros

Toningenieur Barnich ist als erster ins „Bamhaus“ gezogen, hat dort sein Tonstudio eingerichtet. Die anderen Räume des Hauses stellte er Kreativen zu Verfügung, die sich dort ihre Ateliers oder Büros einrichteten.

Jeder bringe seine eigenen Charaktereigenschaften mit, erklärt Muno, niemand würde dem anderen auf die Füße treten. Im „Bamhaus“ sitzen Kreative und Künstler Seite an Seite, eine Zusammenarbeit kann, muss aber nicht zustande kommen. Das „Bamhaus“ sei so etwas wie eine Marke, betont Muno.

Hinter dem Namen verbirgt sich aber auch eine Kulturvereinigung, die Parallelen zu einem Künstlerkollektiv aufweist.

Der Ort sei sehr inspirierend, betont Muno. Die a.s.b.l. habe man gegründet, um kulturelle Projekte zu verwalten, erklärt Barnich und ergänzt, dass das „Bamhaus“ eine Art Plattform sei.


www.bamhaus.lu