LUXEMBURG
JACQUELINE KIMMER

Das Luxemburger Rote Kreuz feiert sein 100-jähriges Bestehen

Mit einer Reihe von Manifestationen begeht das Luxemburger Rote Kreuz in den kommenden Monaten sein 100-jähriges Bestehen. Mit berechtigtem Stolz stellten die Verantwortlichen des Roten Kreuzes gestern Vormittag die Details vor.

Mit diesen Feiern, so Generaldirektor Michel Simonis, soll die breite Öffentlichkeit an die Rolle, die das Luxemburger Rote Kreuz heute im Gesundheits- und im Sozialbereich spielt, erinnert werden. Das Festprogramm wurde in enger Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern des Roten Kreuzes ausgearbeitet. Man wolle zeigen, so der Präsident des eigens für die 100-Jahr-Feier ins Leben gerufenen Organisationsvorstandes, Henri Ahlborn, „wie das Luxemburger Rote Kreuz in den vergangenen 100 Jahren zu dem wurde, was es heute ist“. Seit 100 Jahren setze sich das Luxemburger Rote Kreuz ein, um den „schwächsten Mitgliedern unserer Gesellschaft täglich zur Seite zu stehen“.

Die Aktivität des Luxemburger Roten Kreuzes kann fortan unter dem Motto „Mënschen hëllefen“ zusammengefasst werden. Das neue Motto fuße auf „einem immer wieder erneuerten solidarischen Engagement“, so Simonis.

Die „Highlights“ des Jubiläumsprogramms

Was nun die 100-Jahr-Feier des Luxemburger Roten Kreuzes betrifft, so seien an dieser Stelle die „Highlights“ herausgegriffen: Eingeläutet werden die Feierlichkeiten mit einem von Deloitte organisierten Benefizkonzert am 14. März in der Philharmonie. Zusammen mit Großherzog Henri und Großherzogin Maria Teresa wird das 100-jährige Bestehen am Dienstag, dem 18. März (18.00) mit einer akademischen Sitzung im Großen Theater der Stadt Luxemburg gefeiert.

Im Monat April geht dann der traditionelle „Mois du Don“ des Luxemburger Roten Kreuzes über die Bühne. Am 10. Mai wird der Rot Kreuz-Tag begangen, an dem alle Dienststellen der Luxemburger Roten Kreuzes ihre Aktivitäten im Rahmen eines Tages der offenen Tür vorstellen.

Für jeden etwas

Vom 16. Mai 2014 bis zum 29. März 2015 organisiert die Stadt Luxemburg eine Ausstellung unter dem Motto „Help! Hilfe! Au secours! La Croix-Rouge au Luxembourg et dans le monde entier“ im hauptstädtischen Geschichtsmuseum. Am 14. Juni wird ein Tag der Jugend mit zahlreichen Ateliers unter dem Motto „100% mënschlech“ in der Escher Kulturfabrik veranstaltet. Am 29. Juni steht dann das „Red Cross „Triple C“, Centenary Corporate Challenge“ auf dem INS („Institut National des Sports“) in Luxemburg-Fetschenhof an, das sich in erster Linie an die Firmen richtet, die das Luxemburger Rote Kreuz unterstützen.

Am 9. November findet der traditionelle Basar des Roten Kreuzes in der Limpertsberger Victor Hugo-Halle statt. Und am 13. Dezember heißt es dann „D’Keess op an d’Klacken eraus“ in der Escher Rockhal. Dieses von der „Fondation Thierry Van Werveke“ organisierte Konzert wird die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Roten Kreuzes beschließen.

Eine eigene Rose zum 100. Geburtstag

Darüber hinaus wird am 11. März eine Sonderbriefmarke zum 100. Geburtstag des Luxemburger Roten Kreuzes von der Post ausgegeben werden. Auch soll in den kommenden Wochen ein Buch über die 100-jährige Geschichte des Luxemburger Roten Kreuzes herausgegeben werden (Autoren: Charles Barthel und Jacques Hansen). Und schlussendlich wird in Frankreich eine Rose für die 100-Jahr-Feier des Roten Kreuzes gezüchtet, die dem Vernehmen nach auf den Namen „Aline Mayrisch“ getauft werden soll.