Hochpolitisches Wochenende. Hinter den Kulissen brodelte es. Auch bei der CSV nagt an Manchen die Frage, weshalb Minister Frieden Ex-Staatsanwalt Roby Biever immer wieder „hutt dir da soss näischt ze dinn?“ an den Kopf warf, wenn das Gespräch auf die Bomben-Sache kam. Unterstützung für die Aufklärung der kapitalen Affäre sieht anders aus! Zum Beispiel hätte Frieden seinen Freund Ex-Polizeichef mit Nachdruck ermutigen können, seine nicht gerade konstruktive Einstellung zu den Ermittlungen sofort zu ändern. Am Ende blieb dem zögerlichen Luc nach dem Biever-Brandbrief Anfang 2008 nichts anderes über, als die Polizeispitze auszuwechseln. Kaum zu glauben: Der Minister versucht das mmer noch so zu verkaufen als habe ER in dieser Sache beschlossen, Nägel mit Köpfen zu machen. Na, Kommunikation ist nicht die Stärke des Kommunikationsministers. Das versuchte am Samstag im RTL-Background auch Minister Spautz zu erklären. Könne ja sein, dass Frieden und Biever „aneinander vorbei geredet“ hätten. Kein Drama. Das sieht die Justiz anders - und bleibt dabei, dass Frieden versuchte, sie zu beeinflussen. Eine Einstellung, die der „Staatsräson“ total zuwider läuft, die laut Premier ja die volle Aufklärung der Attentate wünscht. Sie wird schwierig, die Operation „Saving Private Luc“.
Saving Private Luc
journal.lu - 09.06.2013

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