CLAUDE KARGER

Argen Schabernack treibt die „Wort“-Wochenrückblickerin mit Regierungs- und Staatschef. Ersterer war bekanntlich kürzlich beim starken Wladimir. Ein Auftritt, für den die Erzbistumszeitung Xavier B. noch vor einigen Tagen herzlich lobte. Die Rückblickerin glaubt aber nicht, dass die Sotschi-Reise viel bewegt hat.

„Einen 560.000 Einwohner-Staat zu regieren ist anstrengend genug“, mokiert sie sich, „außerdem liebt der Premier das Triviale, z.B. auf Partys unter dem Buffet hervorkriechen und die Gäste zum Lachen bringen“. Zum Glück habe er diesen Schabernack in Russland unterlassen. Nächstes Mal vielleicht?

Wenig hält die Autorin indes vom Reformprozess am großherzoglichen Hof: „Dort sorgt jetzt eine Frau für neuen Wind und gute Stimmung: Madame Selva, Psychologin, Hypnotiseurin und Wahrsagerin in einer Person. Vielleicht gelingt es ihr ja, die Großherzogin von ihrer Flugangst zu kurieren“. Unlustig. Aviapanik ist nämlich was sehr Schlimmes und es gibt Menschen, die sie leider nie überwinden.

Unüberwindlich scheinen indes die Differenzen im „nationalen Musikantenstadl“. Bei der UGDA kein „Merci, Chérie“ gespielt. A propos: „Ich glaube nicht, dass unter den 60 Abgeordneten welche sitzen, die sich für ihre Arbeit irgendwann einmal ein „Merci“ in irgendeiner Form erwarten“, sagte Bürger Nummer Eins dem „tageblatt“ zum Thema Lobbyismus. Uff!