Kein Tag ohne neues Tor: Nach dem grünen Akzisengate und dem portugiesischen Corinnegate nun also auch noch ein kirchengeldliches Bettelgate, soll der für die Kultussachen zuständige Premierchef bei seinem sommerlichen Treffen mit den diversen Glaubensgemeinschaften doch trotz aller Dementis tatsächlich ein Arbeitsdokument im Ärmel gehabt haben, laut dem die Kirchengehälter jährlich um zehn Prozent reduziert werden sollen. Darüber gesprochen wurde aber angeblich nicht, wie es aus dem Staatsministerium heißt, und was nicht besprochen wird, das existiert dann wohl auch nicht. Fakt ist, dass all die Schläfer in den Ministerien und Verwaltungen inzwischen endgültig aufgewacht sind und ihre Maulwurfsarbeit im Dienste der Destabilisierung von Blau-Rot-Grün mit zunehmendem Eifer verrichten.

Enttäuschte Gesichter soll es indes dieser Tage anlässlich der Gauck’schen Staatsvisite unter den luxemburgischen Kriegsveteranen gegeben haben, weil der neue Premierminister es versäumt haben soll, sie dem Bundespräsidenten „namentlich“ vorzustellen, wie das „Tageblatt“ herausgefunden haben will. Zustände sind das: Sodom und Gomorra ist nichts dagegen...