LUXEMBURG
JK MIT „RBS - CENTER FIR ALTERSFROEN“

Neue Forschungsabteilung beim „RBS - Center fir Altersfroen“ nimmt Arbeit auf

Die neue Forschungsabteilung des „RBS Center fir Alterfroen“ wurde mit zwei spannenden Vorträgen im bis auf den letzten Platz gefüllten Auditorium des „Cercle Cité“ in Luxemburg-Stadt offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt. Unter Leitung von Dr. Martine Hoffmann hat sich die „Cellule de Recherche“ zum Ziel gesetzt, „Forschung aus dem Labor in die Praxis zu bringen“, sprich relevante Ergebnisse aus der Wissenschaft einem breiten Publikum zugänglich zu machen und an jeweils konkrete Bedingungen und personspezifische Anforderungen anzupassen.

Die Schwerpunkte liegen in der Entwicklung über die Lebensspanne - insbesondere mittleres und höheres Erwachsenenalter-, Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention, Selbstregulation und Stressbewältigung sowie Technologie und Altern.

Nutzen der Meditation

Dieser Themen nahmen sich auch die Redner der Auftaktveranstaltung an. So referierte Dr. Ulrich Ott, eingeführt als Deutschlands führender Meditationsforscher, sehr anschaulich über den Sinn und Nutzen von Meditation, deren positive Effekte auf die Gehirnleistung - zum Beispiel in Hinblick auf verbesserte Aufmerksamkeit und Stressreduzierung - inzwischen auch empirisch belegt sind. So ist es Ott und anderen Experten gelungen, Meditation aus der reinen Esoterik-Ecke zu befreien und anhand von computergestützten Hirnstromanalysen in ihren konkreten Auswirkungen auf die Anwender neurowissenschaftlich zu untersuchen.

Dr. Gilles Michaux vom „ZithaGesondheetszentrum“ stellte anschließend neue Trainingsmöglichkeiten im Rahmen des so genannten Neurofeedback vor. Dabei geht es darum, das Gehirn so zu stimulieren, dass es lernt, sich in bestimmten Situationen, insbesondere bei Stress, Angst oder Schmerz, sich selbst positiv zu regulieren. Diese innovative Methode ermöglicht es, sich zu entspannen, ohne müde zu werden oder sich über einen gewissen Zeitraum gezielter zu konzentrieren. .


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