LUXEMBURG
PATRICK VERSALL

Die Band Miles To Perdition promotet zurzeit ihr Debütalbum im In- und Ausland

Die Anspannung hat sich mittlerweile gelegt, die Adrenalinausschüttungen sind gestoppt. Die vier Bandmitglieder der luxemburgischen Heavy Metal-Combo Miles to Perdition haben die Geburt ihres ersten Albums „Blasphemous Rhapsody“ erfolgreich hinter sich gebracht. Nun beginnt der zweite Teil des Abenteuers Debütalbum: Die Vermarktung und Promotion der Scheibe. In den kommenden Wochen wird das Quintett häufig auf Achse sein - vorrangig in der Großregion -, um das neue Material vor zu stellen.

In Luxemburg ist die Band bekannt wie ein bunter Hund, aus diesem Grunde werden die Musiker vermehrt im benachbarten Ausland Präsenz zeigen. Dennoch wird man das luxemburgische Publikum keinesfalls vernachlässigen: Neben dem einen oder anderen Clubgig wird die Truppe auch auf dem Food For Your-Senses-Festival in Bissen zu sehen sein. Miles to Perdition stehen auch in ständigem Kontakt mit den Mitarbeitern des Musikexportbüros music:LX, um vielleicht den einen oder anderen Gig im Ausland zu erhaschen. „Einige internationale Bands kommen aber auch auf uns zu, wenn sie einen Supportact brauchen“, erzähl Bassist Mulles. Die Musiker mussten aber einige Engagement-Angebote ausschlagen, da das eine oder andere Bandmitglied nicht immer von seiner Familie frei gestellt wird.

Videotagebuch

Nach der Veröffentlichung der ersten EP aus dem Jahre 2010 ist seit einigen Tagen nun die mit großer Spannung erwartete Debütplatte auf dem Markt. Die acht Lieder wurden in Belgien und Frankreich eingespielt, 40 Minuten feinster Metal enthält die Scheibe. Während der Aufnahmen stellte die Band regelmäßig kleine Videoclips ins Netz, die die einzelnen Musiker bei der Studioarbeit zeigten. Die Idee, ein kleines filmisches Studiotagebuch zu realisieren stammt von der Band. Man habe die Fans auf den Release vorbereiten wollen, so Mulles.

Die Videos waren erste Lebenszeichen, nachdem es etwas ruhig um die Band geworden war. In den acht Titeln mit mehr oder minder sozialkritischen Texten liefert die Band ihren Hörern Denkanstöße, damit sie über den Ist-Zustand der Gesellschaft reflektieren. „Wir möchten ein bisschen sticheln“, erklärt der Bassist der Band. Die CD, die seit einigen Tagen nun erhältlich ist, wurde auch an die Fachpresse verschickt. Man warte jetzt auf die ersten Albumbesprechungen, so Mulles.


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