LUXEMBURG
JACQUELINE KIMMER

Bau der Umgehungsstraße von Dippach-Gare erst nach 2030 vorgesehen

Die Modernisierungsarbeiten an der Bahnstrecke Luxemburg-Petingen sehen den Ausbau der Strecke auf zwei Gleise vor. Diese Modernisierungsarbeiten betreffen auch den Bahnübergang von Dippach-Gare und darüber hinaus die geplante Umgehungsstraße der Ortschaft. Die vorgesehenen Arbeiten haben nun den DP-Südabgeordneten Max Hahn (DP) auf den Plan gerufen, der in einer parlamentarischen Anfrage (vom 8. April) vom zuständigen Minister für Nachhaltigkeit und Infrastrukturen, François Bausch („Déi Gréng“), Aufschluss über den in der Presse für 2015 angekündigten Baubeginn am Bahnübergang sowie in Sachen Umgehungsstraße von Dippach-Gare haben möchte.

Ein Grundstück-Ankauf steht noch aus

In der nun vorliegenden Antwort auf die parlamentarische Anfrage weist Minister François Bausch darauf hin, dass der Beginn der Bauarbeiten zwecks Abschaffung des Bahnübergangs in Dippach weitestgehend von dem Ankauf der für die Verwirklichung dieses Projektes benötigten Grundstücke abhängt. Weiter weist Minister Bausch darauf hin dass die „procédure de déclaration d’utilité publique“ im August vergangenen Jahres mit der Veröffentlichung einer öffentlichen Bekanntmachung der Bürgermeister und Schöffenräte von Dippach und Reckingen-Mess eingeleitet wurde.

Nach dieser Veröffentlichung, so Bausch weiter, konnten alle Grundstück-Ankauf-Dossiers, mit Ausnahme eines einzigen, unter Dach und Fach gebracht werden. Was nun das Vorhaben der Umgehung von Dippach-Gare (die Strecke von Dippach-Gare in Richtung Luxemburg wird täglich von Tausenden von Autofahrern genutzt) anbelangt, so hält der Minister in siner Antwort fest, dass dieses Projekt seit Jahren zu den Bauvorhaben des sektoriellen Leitplans „Transport“ (PST) zählt, die in der Phase drei eingeschrieben sind. Das heißt, dieses Bauvorhaben gehört zu den Projekten, deren Verwirklichung nach 2030 angepeilt werden soll.

„Unter der jetzigen Regierung wird an diese Prioritätenliste nichts geändert“, so François Bausch abschließend.