KULTURProfilbeschreibungÜberall auf Twitter, Instagram oder Facebook wird gefordert, ein paar Sätze über sich zu verlieren. Über mich. Ein paar Worte. Sich selbst in Worte fassen. Gar nicht so einfach.
KULTURWas wichtig ist (3/3)… dieses Jahr. Es ist traurig, aber dennoch wahr. Vollrausch und Erholung erscheint heute zum letzten Mal im Jahr 2018, zum hundertsechzehnten Mal überhaupt und macht Pause bis zum 22. Januar 2019. Dann geht es aber wieder richtig los.
KULTURWas wichtig ist (2/3)Zurück zur Frage von letzter Woche: Was ist wichtig? Wir halten fest, was nicht wichtig ist: KulturkritikerInnen sind es nicht. Insbesondere nicht solche, die nichts außer ihre eigene Geschichte auf Kunstschaffende projizieren.
KULTURWas wichtig istVor Kurzem wurde ich wieder in einer Zeitung beleidigt. Dabei hatte der Artikel in der Sache nicht einmal was mit mir zu tun.
KULTURWendepunktMacht euch bereit, liebes Volk. Sie sind wieder da. Nicht einmal so wirklich überraschend, nicht einmal leise und definitiv nicht unauffällig, sprießen sie wie Pilze aus dem Boden: Weihnachtsmärkte.
KULTURDegagier, Mensch!Es ist wirklich immer irgendwas, mit dem man sich beschäftigen muss. Ich trauere der Vergangenheit ja eigentlich nicht und nie hinterher.
KULTUR#unfollowmeMit „Follow me“ versprach Uncle Kracker vor gut 18 Jahren, dass, falls man ihm folgen würde, er versprechen kann, dass Du keinen anderen wie ihn finden wirst.
KULTURAufstehenOb Du willst oder nicht. Sich raushalten ist bald ganz vorbei. In Pittsburgh in den Vereinigten Staaten von Amerika hat ein Irrer, ein Neonazi, ein Rassist, ein Judenhasser, Du kannst den Begriff frei wählen, in einer Synagoge elf Menschen ...
KULTURMiss KockelscheuerSportjournalisten, womöglich männlicher Natur, wie hoffnungslos zu hoffen bleibt, kürten die schönste Sportlerin. Die schönste Tennisspielerin, um genau zu sein. Eigentlich ist es aber egal. Es ist egal, welche Sportart gemeint ist.
KULTURRegelmäßigkeitWer Regelmäßigkeit „dudent“, findet gleich unter Bedeutungsübersicht zwei Punkte. Einmal die regelmäßige Form, Gestaltung; Ebenmaß. Dann regelmäßige Ordnung, Wiederkehr und Aufeinanderfolge.
KULTURWählt michWer die Welt zum Positiven hin mitgestalten möchte, kann klein anfangen. Nichts mit Plastik kaufen, dann freut sich die Umwelt. Demonstrieren für eine Gesellschaft gegen Rassismus, dann freut sich zumindest das Gewissen.
KULTURKalt wird es ja jetzt auch nochDann: eine Stille. Eine längere Stille. Unangenehm. Erinnerung. Kurz angenehm. Realität zurück. Wieder unangenehm. Unbehagen. Peinlich berührt. Mit dem Kopf durch die Wand. Start.
KULTURFederweißEs war eigentlich ein ganz normaler Tag. Ich bin früh aufgestanden. Ich hatte den ganzen Tag junge Menschen um mich rum, die ich mit meinem Wissen glücklich machen sollte. Danach bin ich laufen gegangen.
KULTURDein Urteil bitte jetztBitte beurteilen Sie Ihre heutige Fahrt. So steht es auf dem Rücksitz vor mir, hinter dem ich sitze, geschrieben. Ich überlege, wie ich die Fahrt finde. Etwas holperig auf jeden Fall. Habe ich Angst? Nein, ausnahmsweise mal nicht.
KULTUR#wirsindleerBin ich ein ignoranter Faschist, weil ich mein Profilbild nicht mit dem #wirsindmehr-Filter überzogen habe? Ich hoffe nicht.
KULTURKopiere und füge ein und leite weiterLiebe Kolumne-Freundinnen, Liebe Kolumne-Freunde, Liebe Journal-Leserinnen und Journal-Leser, auch ich schließe mich nun an, ich weiß zwar noch nicht genau an wen oder was, und würde ich es wissen, wüsste ich nicht wie und eigentlich auch nicht ...
KULTURGangster-ShitYo! Ich höre Gangster-Shit. Genug Füße gebaumelt, Eier geschaukelt, Spritz getrunken. Es ist bald wieder soweit. Dein Sommer Deines Lebens neigt sich dem Ende zu.
KULTURBetrunkene Sommerloch-KolumneKritikerInnen behaupten gerne, dass ich betrunken schreibe. Das stimmt nicht. Tatsächlich wollte ich über Schmerz, ähnlich wie letzte Woche, weiterschreiben, aber da ich gerade betrunken bin, dachte ich mir: Hey! Schreibe doch endlich mal betrunken.
KULTURSchmerz, oh SchmerzTagelang, stundenlang, laufe ich durch die Straßen von Berlin (bisschen pathetisch der Anfang, sorry) und laufe einfach nur. Das ist es, was ich am meisten unter Leben verstehe: Laufen. Weiterlaufen (immer noch pathetisch, sorry).
KULTURWeltschmerz HitzeAlle aktuellen Krisen, Hungersnöte und Herausforderungen, die darüber entscheiden werden, wie und ob es überhaupt noch lange mit dieser Welt weitergehen wird, scheinen wie aufgelöst oder besser: durchgeschwitzt.
KULTURVollrausch und ErholungEs ist eine Identitätskrise. Es ist alles so langweilig. Es ist alles viel zu viel. Ich komme nie irgendwo an und doch will ich ständig weg. Boah, ist das aufregend.
KULTURVollrausch und ErholungIch will überhaupt nicht weg. Ich will genau hier sein und hier bleiben. Ich will nichts sehen. Ich will keine neuen Menschen kennenlernen. Nein, ich finde es sogar äußerst blöd, neue Menschen kennenzulernen. Immer neue Menschen kennenlernen.
KULTURLike a TigerIch habe gerade einen direkten Blick auf die linke Körperhälfte einer Frau, die zwar immer noch angezogen ist, aber ihr Kleiderstil lässt so einige Körperstellen ans öffentliche Tageslicht, das wir beide uns, unbekannterweise, in diesem Moment ...
KULTURHandy in die LuftDu kennst das Lied. Das Lied hast Du schon einmal im Radio gehört. Schon oft hast Du das Lied im Radio gehört und dann hast Du gehört, dass sie zu Dir in die Stadt kommen und zwar live und zwar in Farbe und zwar hautnah werden sie die ganze Nacht ...
KULTURSweet baby, I need fresh bloodWie geht es dir? Mir geht es gut. Und dir? Ja, sagst du, dir auch, aber eigentlich geht es dir nicht so gut, aber eigentlich willst du nicht darüber reden, weil dann würde der kurze Moment, der eigentlich ein kurzer bleiben sollte, kein kurzer mehr ...
KULTURAua!Die Serienlandschaft wird immer vielfältiger. Immer mehr auch der „Norm“ nicht entsprechende Themen finden Einzug in die jeweiligen Handlungsstränge, nicht nur weiße Männer besetzen die Hauptrollen und überhaupt wird mit den gängigen ...
KULTURHier wird geklicktÜberall kleine Früchte und Gemüseteilchen, die wie Vaginas ausschauen. Du musst die bunten Dinger nur in der Mitte teilen, quetschen, drücken, ziehen oder mit dem Finger drin fummeln.
KULTURMega super StimmungHey Freunde! Hier bin ich wieder. Euer Lieblingskolumnist LUC SPADA. Der Name groß geschrieben, um mir selbst noch ein wenig mehr zu gefallen. Und ich habe gute Nachrichten dabei: Ich rede nie wieder über Gott. Nie wieder über Tod.
KULTURAlso Gott„Oh Gott“, ich muss also über Gott schreiben. Schließlich habe ich es versprochen. Letzte Woche. Und da ich kein Politiker, sondern Schriftsteller bin, halte ich meine Versprechen. Höhö. Schenkelklopfer.
KULTURNächste Woche GottVielleicht ist es einfach zu warm, die Sonne scheint ja ständig. Ich habe sogar einen Sonnenbrand. Mitten im Gesicht. Es sieht mittelmäßig aus.
KULTURHochzeit RoyalWas für eine Hochzeit. Alles richtig gemacht. Kein Wunder, dass dieses Land nichts mehr mit dem Rest Europas zu tun haben will. Nun ja. Jedenfalls war sie allgegenwärtig, DIE Hochzeit.
KULTURVollgas und ErholungDas „Lëtzebuerger Journal“ feierte letzte Woche im „Hôtel Le Royal“ das Alter, was für die meisten der irgendwo in den 80er oder 90er geborenen das Rentenalter sein wird.
KULTURSie ist wieder daJa, zwar gefühlt ein Jahr, aber eigentlich sind es erst ein paar Monate her, dass ich dachte, sie wäre weg, für immer.
KULTURSchlaf niemalsIch weiß nicht, wie die Leute das tun, wenn sie ganz ungeniert erklären, dass sie jeden Tag, freiwillig, ja, wenn es richtig krass kommt, um 22.00 schlafen gehen.
KULTURZu viel gute LauneLasst uns endlich wieder Winter haben. Es war jetzt genug Sonne, genug gut gelaunte Menschen und überfüllte Terrassen, wohin das Auge auch reichte.
KULTURGerade noch und jetzt schon wiederGerade noch, soeben quasi, nicht einmal eine Stunde ist es her, dass Freundin L. sich die Schuhe auszog, dann die Socken, und logischerweise die enthüllten Füße in die Isar tauchte, um festzustellen, dass sie, die Isar, den Winter noch nicht ganz ...
KULTURWorteIn dieser Kolumne soll es um Worte gehen. Keine große Überraschung eigentlich, denn ohne Worte gäbe es diese Kolumne nicht. Ohne Worte hätte ich keinen Beruf und die Schüler in Schulen nur noch Sportunterricht.
KULTURVollrausch und ErholungBestimmt schon zum zehnten Mal dieses Jahr sitze ich in einer funkelnagelneuen (Wohn-)Küche mit individuell ausgerichteter Ausstattung irgendwo in einen Neubauwohnungskomplex rein gequetscht: Wirklich ein Traum.
KULTURMehr muss es gar nicht seinSie ist nicht einmal acht Jahre alt. Sie ist wütend. Auf sich, weil sie ihn geschlagen hat. So, dass seine Nase blutet. Auf ihn ist sie auch wütend, weil er eine Nase hat, die so schnell zu bluten anfängt. Ihre Nase hat noch nie geblutet.
KULTURAber so richtigDie Küche hat noch nicht geöffnet. Es ist 10.55. Die Küche öffnet aber erst um 11.00.
KULTURThrowback WELTFRAUENTAGEr sieht das Datum auf seinem Handy. 8. März. Er ist Single und geschieden, hatte allgemein nie ganz so viel Glück mit „den Frauen“. Aber das war für ihn kein Grund, alle Frauen zu hassen, wie es zwei seiner Freunde, H. und M., taten. H. und M.
KULTURDialog ins Nichts„Das Geld ist noch nicht angekommen? Komisch. Wir haben es eigentlich schon vor einem Monat überwiesen. Komisch, wirklich komisch“, höre ich die Stimme auf der anderen Seite der Telefonleitung.
KULTURYou are one of God’s mistakesUnd nochmal: „You are one of God’s mistakes“. Letztere ist die erste gesungene Liedzeile aus einem der bekanntesten Songs, die Placebo je geschrieben hat.
KULTURGanz große GefühleIch war auf einer Literaturveranstaltung. Nicht als Leser oder Auftretender, sondern als Gast.
KULTURHerauswachsenIch wollte ihn doch. Genau diesen Pulli. Er war wunderschön. Gelb. Grüne Punkte. Und so ein Monster drauf.
KULTURWas gucken?Ich bin in der Wohnung meiner Eltern, und ich habe sturmfrei. Das löst in mir jugendliche Gefühle aus, wie früher, als ich 16 war und gleich alle Freunde zu mir eingeladen habe, um dieses bisschen Freiheit voll auszukosten.
KULTURÜber das perfekte EndeJeder will ein fröhliches Ende, ein Happy End, eins also, das seinen Erwartungen, und die sind meistens so, dass sie nicht vom Schlechtesten ausgehen, entspricht.
KULTURBewegung!O. ist ein Großstadtkind, aber längst zum Mann geworden. Er trägt nicht Prada, sondern Trikot, das seines Lieblingsvereins. O. ist stadtbekannt oder zumindest „stadtviertelbekannt“. Warum? Weil er da ist.
KULTURFlieg Vogel, fliegWer hat Angst vor dem großen Vogel, von Menschenhand erbaut? Eigentlich bin ich recht viel unterwegs und so gut ich kann, wenn auch phasenweise, denn es gibt Phasen, wo ich weniger, und Phasen, wo ich mehr, Angst habe, in ein Flugzeug einzusteigen, ...
KULTURPlastik2006 veröffentlichte Jan Delay sein Album „Mercedes-Dance“ und darauf ist ein Song zu hören, der sich „Plastik“ nennt.
KULTURMacht Komplimente!Du, meine liebe Leserin, mein lieber Leser. Du bist Zucker. Du bist das schönste Geschöpf auf Erden. Noch nie hatte ich so schöne LeserInnen, als ich sie jetzt habe.
KULTURLow expectationsWeihnachten vorbei. Schön, dass Ihr alle das bekommen habt, was Ihr nicht wolltet.
KULTUREndlich ein Text über WeihnachtenVor einem Jahr war Krieg in Aleppo. Und ein Attentat auf den Weihnachtsmarkt am Breidscheidplatz in Berlin. Und dieses Jahr? In fünf Tagen gibt’s Geschenke. In sechs Tagen ist Weihnachten.
KULTURDIE sozialen MedienDIE sozialen Medien. Immer wenn ich die drei Worte in dieser Reihenfolge benutze, komme ich mir wahnsinnig alt vor.
KULTUREinfach einfachEin Gin-Tonic ohne Pfeffer, ohne Ananas-Stücke, kein Rosmarin und sparen Sie sich den Strohhalm auch gleich. Ist auch besser für die Umwelt. Richtig, ich möchte drei ganz normale T-Shirts.
KULTURAussehen ist allesEine Lüge ist, wenn behauptet wird, dass Aussehen nicht so wichtig sei. Aussehen ist alles, erstmal. „Liebe auf den ersten Blick“ heißt nicht umsonst „Liebe auf den ersten BLICK“. Man verliebt sich in das, was man sieht.
KULTURFühlen09.11.2017. Währenddessen ich das hier schreibe, liege ich in einem Bett (mit Laptop, eingeklemmt zwischen Oberschenkel und dieser Stelle unter dem Brustkorb) in einer so trotteligen Haltung, dass ich am Ende des Artikels mich mit Rückenschmerzen ...
KULTUR#successstoryDas Wochenende ist vorbei. Sie frühstückt einen #powerfood Müsliriegel, macht ein Foto von ihrem Müsliriegel, wie letzterer in ihrem Mund steckt und schaut dabei etwas verrucht, weil sie hat gesehen, dass ihre Instagram-Freundinnen unter 40 immer ...
KULTURHalloween! Heidi! Haare!Die Bild-Zeitung stellte am 27. Oktober 2017 eine wichtige Frage: Schmeißt die Queen of Halloween dieses Jahr hin? Gemeint mit der „Queen“ ist eine der unverkennbarsten Sexistinnen und skrupellosesten Geschäftsfrauen der Welt: Heidi K.
KULTUREine Exkursion des SchweigensIch weiß nicht wirklich, in welcher Zeit wir leben. Die Zeit des Roboters? Die Zeit der Nippelfreiheit? Die Zeit des dümmsten Präsidenten? Ich weiß nicht einmal, ob wir überhaupt in einer Zeit leben.
KULTURMan flu (not funny at all) / Heute wird gelittenLetzte Woche noch eine fette Vollrausch-und-Erholung-Geburtstagsparty geschmissen, aber dann, alles lief aus dem Ruder, einfach zu wild gefeiert, und jetzt ist es gekommen, wie es kommen muss-te. Ich bin krank. Unerträglich krank. Wirklich.
KULTUR53 und immer noch nicht müdeIn diesen schnelllebigen Zeiten ist es doch auch mal gut, wenn irgendwas Bestand hat. Etwas von Dauer ist. Das „Lëtzebuerger Journal“ veröffentlicht meine Kolumne bereits seit einem Jahr.
KULTURUnd jetzt?Sonntag, 24. September 2017. 14.55. Ich beginne meine Kolumne. Meine deutschen Freunde haben sich die letzten Tage täglich die Kante gegeben.
KULTURAlles ohne obenIm neuen und aktuellen Buch „Durst“ von Jo Nesbø treffen sich zwei Leute. Eine Frau (Elise) und ein Mann (Geir), weil sie „getindert“ und tatsächlich auch „gematcht“ haben.
KULTURWie lange denn noch?Aufgewacht. Schweißgebadet. Ein Kissen verschwunden. Doch nicht. Wiedergefunden. Lag auf dem Boden.
KULTURAber warum? Und wo setze ich eigentlich ein Fragezeichen hin?TIPPS! TIPPS! TIPPS! Aufzählungen, gepimpte Küchenpsychologie in Journalismus verpackt, um die Unwahrheiten aufzudecken, Ungerechtigkeiten zu bekämpfen, die Traurigen zu besänftigen.
KULTURAll das mag ichIch war mit einer meiner liebsten Freundinnen, N., zwei Gin Tonics trinken. Das war sehr schön. Wir haben viel geredet. Nicht über Gott und die Welt, mehr über sie und mich.
KULTURSex, Vampire und Business-PlanMeine erste Serie war „Californication“. Man kann behaupten, dass „Californication“ mit Hank Moody (David Duchovny) das „Sex and the City“ für Männer ist.
KULTURListenFreunde haben mir geraten, Listen zu erstellen. Das schafft Ordnung. „Listen sind wirklich wichtig“, sagen die Freunde.
KULTURHeleneLuc Spada saß in einer Bar. Neben ihm sprachen Frauen über Liebe und Dates und hörten Helene Fischer. Eine Beobachtung.
KULTURBeachbody, I’m coming!Fitnessstudio. Schon nur das Wort macht mich nervös. Nach Vertragsunterzeichnung war der erste Gedanke: Gott, was habe ich bloß getan?
KULTURPasst auf euch aufIch weiß nicht, was derzeit los ist, aber den Menschen scheint es nicht gut zu gehen. Ohne hier in zu viel Sozialromantik abdriften zu wollen, eine Bitte: Pass auf dich, passt auf euch, auf.
KULTURMenschtagGefühlt begegnet man am Männertag all den Männern, denen man im normalen Alltag - oder in meinem normalen Alltag - nie begegnet.
KULTURHihi Sex Macht hohoWarum nur wundern sich so viele Menschen über einen Politiker, welcher (viel) Sex hat(te), betrogen hat oder Machtansprüche an den Tag legt(e)?
KULTURDas große SchweigenWas mir nicht alles schon nachgesagt wurde, was ich nicht einmal sagte. Da bin ich ganz froh, dass ich meistens nichts dazu sage.
KULTURDas WetterB. fragt F., wie es so geht. „Gut, geht so“, erwidert F. Kuss links, Kuss rechts, Kuss links. B. und F. schauen sich an, immer nur knapp an den Augen vorbei.
KULTURÜberall BlutAuf „ze.tt“ habe ich vor Kurzem einen Beitrag darüber gelesen, geschaut, wie eine Fotografin „den Schmerz des weiblichen Zyklus“ in Bildern festhält: „Meine Periode und ich - eine Hassliebe in Bildern“.
KULTURKritiker nicht in der Nacht beleidigenLeckere überteuerte Burger, leckere Drinks und dann nach Hause, Pyjama anziehen oder wahlweise nackt schlafen, weil es besonders gut für die Haut ist, sein soll, die dann so schön atmen kann, und die Haut muss atmen, das wissen wir doch alle.
KULTURDas blöde Kind aber auchIch habe gehört, dass ein Kind einmal in seinem Leben annimmt, dass alles eine Simulation ist, dass wir gesteuert werden von einem Spieler.
KULTURLeerDas Glas halb voll, halb leer, ein bisschen Leben für den Optimisten, ein bisschen Hoffnungslosigkeit für den Pessimisten.
KULTURZeitverschwendungMein Protagonist Maurice in meinem Roman, der hoffentlich nächstes Jahr erscheint, erinnert sich daran, dass er früher, als er zwölf war, auf dem Boden im Lyzeum saß und dabei die Wand anstarrte.
KULTURZombies IIIIch bin der Zombie. Heute, das Ende einer Trilogie. Zombie und Zombies II könnt ihr im Internet nachlesen.
KULTURZombies IILetzte Woche ging es mir, wie Ihr auch immer noch im Archiv vom „Lëtzebuerger Journal“ nachlesen könnt, schlecht, SEHR SCHLECHT: Bindehautentzündung.
KULTURZombieDiagnose: Bakterielle Bindehautentzündung. Nicht so schlimm, hat sie gesagt, sie, die Ärztin. Nicht so schlimm haben sie gesagt, sie, meine Freunde.
KULTURIst ja nur AfrikaIn Venedig ertrinkt ein junger Mann aus Gambia. Womöglich ein Freitod. Wenige Meter entfernt ist ein Boot voll mit Menschen und guckt zu. Es wird gefilmt. Unser Kolumnist Luc Spada ist schockiert.
KULTURNever ever SperrstundeDanke, wenn auch alles kaputt geht, Du bist immer da. Und wenn nicht, ist auch ok. Auf weitere gute Geschichten mit 24-Stunden-Ablaufgarantie vor und hinter dem Tresen.
KULTURAlles muss raus!Luc Spada möchte seine Wohnung und seine Einrichtung loswerden und nur noch in Hotels leben. Eine Kolumne.
KULTURIn hundert Jahren ist alles egalL. meinte neulich zu mir, dass sie traurig war, dass ich zu einer anderen Person meinte, als diese mir auf den Sack ging, dass „in 100 Jahren eh alles egal ist“ und mich anschließend weigerte, weiterzureden.
KULTUR2017Erste Kolumne im neuen Jahr. Da gerät man sofort unter Druck. Es muss was Besonderes sein. Es soll ernst sein. Aber auch witzig.
KULTURBerlinVor ein paar Tagen war ich mit meinem Patensohn B. zum Weihnachtsmarkt, er wird in zwei Monaten drei Jahre alt. Ich hatte keine Angst, aber ich sah diese Betonblöcke.
KULTURIn Aleppo ist Krieg und ich sitze im Schwarzwald und Du?Krieg in Aleppo. Meine Facebook-Freunde posten fleißig Bilder von toten, verletzten Kindern, schreienden Frauen und schreienden Männern. Kriegsverbrechen, der neue virale Super-Hit.
KULTURArm, aberHeterosexuelle schmieren sich Glitzer ins Gesicht, um homosexueller zu wirken, und zwar, weil sie gehört haben, dass Homosexuelle wirklich viel bessere Chancen haben in den Club zu kommen.
KULTUROne night in BrusselsEs hätte nicht schlimmer sein können, in MEINEM Hotel trifft sich gerade die Crème de la Crème der europäischen Konservativen.
KULTURIm Bett mit LenaMehr Matratzen braucht das Volk. Die Matratze, die Dein Leben rettet. Matratze EMMA zum Beispiel, EMMA mit Lena-Meyer Landrut („love, oh love“) obendrauf, weil mit EMMA träumt sie, sagt sie.
KULTURGute Laune, Ihr ignoranten Freaks!Ich bin es leid, diese Panikmenschen. Wir müssen jetzt alle traurig dem Weltuntergang entgegenreiten. Das Ende naht, R.I.P Welt, jaja, du mich auch.
KULTURBeschäftigt euch!Es ist Samstagmittag, ich liege noch im Bett. Mit Laptop. Mir ist etwas kalt. Ich bin aber zu faul, um etwas an diesem Zustand zu ändern. Ich lese diesen letzten Satz ...
KULTURIch bin kein MannWarum kann ich nicht ein richtiger Mann sein? So einer, der Bier trinkt und nach jedem Schluck rülpst. Der mit seinem Papa über Autos sprechen kann. Ich kann nicht mal Öl wechseln, ohne mich zu verletzen.
KULTURNovember rainMeinen ersten Liebeskummer hatte ich in einem November, und das ist nun so ziemlich genau zehn Jahre her.
KULTURBob Dylan findet Dich doofDie Aufgabe einer Nobeljury ist, kompetente und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen. Das soll verhindern, dass Menschen wie Mario Barth oder Dieter Bohlen den Literaturnobelpreis bekommen.
KULTURWarten und warten und warten …ICH HASSE WARTEN! Wirklich, ich hasse es so sehr. Aber ich habe mich damit abgefunden, dass Warten mindestens 20 Prozent meiner gesamten Lebenszeit ausmacht, ausmachen wird.
KULTURFrau und Bier, nicht schick!Ich saß mit Z. in einem Restaurant und wir redeten selbstverständlich über Sex, Saufen und Steuern. Alles war schön und gleichberechtigt. Doch dann, der SCHOCKSATZ VON Z.
KULTURSchluss mit lustig, Ihr Halunken!Luc Spada, Künstler in Berlin, hat bei einem seiner letzten Besuche in seiner Heimat nach Jahren mal wieder die Schobermesse besucht. Ein Kolumnenauftakt über Menschen, die sich arrangiert haben.