LUXEMBURG
INGO ZWANK

Convenience Food: Bei „de Schnékert Traiteur“ trifft der Kundenwunsch auf frischen Genuss

Regionale Produkte, Frische und vor allem auch kurze Wege: So kann man kurz die gesteckten Qualitätskriterien der Cactus-Gruppe zusammenfassen, was sich vor allem in der eigenen Hausmarke „Hausgemaacht“ widerspiegelt. Dabei begann alles 1930 in der Rue de Strasbourg in Luxemburg und mündete in der Gründung von „de Schnékert Traiteur“.

Da der Lebensrhythmus immer schneller wird, will man schnell einen Happen essen, jedoch nicht auf Qualität und Geschmack verzichten: Convenience Food ist das Schlüsselwort. Das wird bei Cactus immer innovativer. Frische Salate und Snacks, hochwertige „de Schnékert Traiteur“-Fertiggerichte, die am selben Tag zubereitet werden - Convenience-Food „fresh to go“ gewinnt immer mehr an Gewicht. Und da kann man bei „de Schnékert Traiteur“ mit rund 200 Rezepten auftrumpfen.

„Unser Lebensmittellieferant bietet jeden Tag eine große Auswahl an gesunden, natürlichen Gerichten, die in seinen Produktionsstätten in Windhof nach traditionellen Methoden und mit frischen, schmackhaften Zutaten zubereitet werden“, wie es von den Cactus-Verantwortlichen dazu heißt. Täglich produzieren so rund 30 Mitarbeiter bis zu 10.000 Fertigmahlzeiten - Hotspot sei das Jahresende. „Oktober, November und Dezember ist für uns die Hochzeit“, sagt Rick Hotschnig, Sohn des Firmengründers und Direktionsmitglied des Feinkost-Unternehmens. 1978 schuf der für das Catering der Cactus-Gruppe zuständige Fritz Hotschnig die Struktur „de Schnékert Traiteur“, die sich im Laufe der Jahre zu einem der größten Caterer im Großherzogtum Luxemburg entwickelt hat. 1989 wurden die Küchenwerkstätten an einen neuen, geräumigen und hervorragend ausgestatteten Standort in Windhof verlegt. Heute beschäftigt „de Schnékert Traiteur“ auf einer Fläche von 21.000 m² mehr als 200 Mitarbeiter in den verschiedenen Lebensmittelberufen.

Ambiente muss stimmen

„In der Winterzeit kommt dann das Häusliche bei den Leuten durch“, sagt er. Dann würde beispielsweise im Oktober die Wildsaison unter einem guten Stern stehen. „Das Ambiente muss einfach stimmen“, erklärt Hotschnig auch mit Blick auf die kalte Jahreszeit und die Feiertage im Dezember. Glühwein bei 30 Grad in der Sonne schmecke ja auch nicht. So versucht das Unternehmen im Rahmen seiner Tradition, auf die Karte der saisonalen Nahrungsmittel zu setzen. „Natürlich bekommt man heute auch das ganze Jahr über Wild, wer es den haben will“, sagt Hotschnig.

Natürlich versuche auch „de Schnékert Traiteur“, immer wieder etwas Neues in diesem Bereich zu präsentieren - wie beispielsweise „SuperFood, danach werden wir auch von den Kunden immer wieder gefragt. Doch wenn es dann darauf ankommt, dann sind es doch die Klassiker wie ‚Bouchée à la Reine‘, die sich als gefragt herausstellen“, sagt Hotschnig. Hier gelte dann die Devise: „Altes Mädchen im neuen Kleid“.

Kochkünste vortäuschen ist erlaubt

Doch wenn es eigentlich nur drei oder vier Monate sind, die eine gewisse intensive Zeit für den Service darstellen, was ist in den anderen Monaten? „Eines unserer Ziele war und ist es, dass wir die kleinen Kunden nie aufgegeben haben“, sagt Hotschnig. Und gerade diese Treue muss man in einem kleinen Land wie Luxemburg aufbauen. „Wenn wir eine Hochzeit ausgerichtet haben, dann werden wir, wenn alles zur Zufriedenheit war, auch zur späteren Taufe bestellt.“ So baut sich die Treue des Kunden zum Unternehmen auf. Dabei setze man sehr auf Transparenz. Es würden keine aufwendigen Etiketten verwendet, sondern das Essen werde mit einer Klarsichtfolie eingepackt. Die Qualität, die der Kunde so sehen würde, spreche für sich.

Übrigens kommt nächste Woche der neue Prospekt mit den Trends zum Jahreswechsel heraus. Dort findet man dann auch solche Sachen wie gratinierte Austern oder Jakobsmuscheln.

Und da gilt dann: Wer sich clever anstellt und schnell die Verpackung verschwinden lässt, kann die Kochkunst auch als eigene verkaufen - „Fuddeln erlaabt.“

www.schnekert.lu