LUXEMBURG
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„Relais pour la Vie“ zum 25. Jubiläum der „Fondation Cancer“ in der Kirchberger „Coque“

Mit 13.000 Läufern - aufgeteilt auf 375 Mannschaften, ging gestern und vorgestern die 14. Auflage des „Relais pour la Vie“ in der Kirchberger „Coque“ über die Bühne. Somit wollten die Teilnehmer ihre Verbundenheit mit den Krebskranken und ihren Familien bekunden. In diesem Jahr handelte es sich dann auch im eine spezielle Ausgabe des „Relais pour la Vie“. Die Mannschaften drehten nicht wie üblich während 24 Stunden ihre Runden in der „Coque, sondern während 25 Stunden, da die „Fondation Cancer“, die den „Relais pour la Vie“ organisiert, im laufenden Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feiert.

Eröffnet wurde der „Relais pour la Vie“ am Samstagabend mit einer Tanzvorführung, bevor Carlo Bock, Präsident, und Lucienne Thommes, Direktorin der „Fondation Cancer“, die Anwesenden willkommen hießen. Für Premier Xavier Bettel stellte der „Relais pour la Vie“ eines der bedeutendsten Ereignisse“ dar. „Krebs betrifft alle, egal welches Alter sie haben und egal wo auf der Welt sie leben“ sagte Bettel. Anschließend ergriffen drei „Überlebende“ das Wort, um zu schildern, wie sie von ihrer Krebserkrankung erfahren und wie sie den Krebs schließlich besiegt haben. Mit einer Rose in der Hand begaben sich die Ehrengäste anschließend zu Piste, um die erste Rund des „Relais pour la Vie“ zu drehen. Nach der Vorstellung der 375 Mannschaften wurde dann der 25-Stunden-Lauf gestartet. Ein besonders ergreifender Moment des „Relais pour la Vie“ stellt alljährlich die „Cérémonie des bougies“ dar. Bei dieser Zeremonie - einer Schweigeminute für Krebspatienten -, wurden gestern Kerzen als Zeichen der Solidarität angezündet.