LUXEMBURG
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Zoll untersucht Sicherheitsvorrichtungen an 61 Güllereservoirs

Im Jahr 2018 führte die Zollverwaltung im Auftrag der Umweltverwaltung eine Kontrollkampagne bei Betrieben im Agrarsektor durch, die in die sogenannte Klassen 1, 3 oder 4 in Bezug auf klassifizierte Betriebe fallen - und zwar im Rahmen des zwischen den beiden Verwaltungen unterzeichneten Kooperationsabkommens.

Die ersten Kontrollen der Betriebe begannen am 31. Juli 2018, die Kampagne endete im April 2019, wobei man sich auf die Konformität der an den Rohren der Gülle- oder Gärrestreservoirs installierten Sicherheitseinrichtungen konzentrierte.

Zwei Ventile und Sicherheitsvorrichtungen um unbeabsichtigtes Öffnen zu vermeiden

In der Praxis prüften die Beamten, wie gestern offiziell mitgeteilt wurde, ob die Anzahl der Ventile den gesetzlichen Anforderungen entsprach und ob die Tankklappen ordnungsgemäß geschlossen und mit einem geeigneten Schloss oder Vorhängeschloss verriegelt waren.

So wird präzisiert, dass Rohrleitungen, die unter dem Füllstand eines Güllebehälters oder eines Gärrestspeichers liegen, mit zwei Ventilen ausgestattet sein müssen, die mit Sicherheitsvorrichtungen bestückt sind, um ein unbeabsichtigtes Öffnen - gemäß den Bestimmungen der großherzoglichen Verordnung - zu verhindern.

Insgesamt wurden so 61 Anlagen inspiziert. Zum Zeitpunkt der ersten Inspektion waren nur 24 dieser Anlagen gesetzeskonform.

Am Ende war alles konform

Die Betreiber der restlichen 37 Anlagen wurden vom Umweltministerium aufgefordert, innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens ihre Anlagen instand zu setzen. Nach Ablauf dieser Fristen führten die Beamten der Zollverwaltung eine erneute Kontrolle der betreffenden Betriebe durch.

Die Kontrollkampagne endete am 5. April 2019 mit der Feststellung, dass alle nicht konformen Betriebe nun die Anforderungen erfüllt hatten.