LUXEMBURG
CHRISTIAN BLOCK

„mateneen“: Vorstellung der von der „Oeuvre“ unterstützten Initiativen

Als im vergangenen Jahr Zehntausende Richtung Europa flüchteten, war die Solidarität in der luxemburgischen Bevölkerung groß. Ende Dezember lancierte die „Oeuvre Nationale de Secours Grande-Duchesse Charlotte“ die Initiative „mateneen“. Damit rief die „Oeuvre“ zu Projekten auf, durch die Flüchtlinge bei ihrer Ankunft Hilfe bekommen sollten und ihre Integration auf diese Weise erleichtert. Von über 100 Bewerbungen, die zwischen Dezember und Ende Mai eingereicht wurden, wurden schlussendlich 80 Projekte zurückbehalten. Dotiert ist die Ausschreibung mit insgesamt zwölf Millionen Euro. Ursprünglich lag das Budget bei zehn Millionen Euro. Gestern nun wurden die zurückbehaltenen Projekte auf einer Konferenz vorgestellt, der Großherzogin Maria Teresa beiwohnte.

In allen Bereichen

Eines dieser Projekte ist beispielsweise Sportunity, das sich mit der Formel Integration durch Sport zusammenfassen lässt. Das Projekt „Connections“ der ASTI zielt etwa darauf ab, Asylbewerber und Flüchtlinge auf den luxemburgischen Arbeitsmarkt vorzubereiten. Dazu wurden beispielsweise Workshops durchgeführt und ein Mentoring/Coaching eingeführt. Das Projekt Leilu (Learning to be in the new environment) richtet sich indes an Asylbewerber und Flüchtlinge zwischen 15 und 30 Jahren. Ziel des Projekts ist es, ihnen Luxemburg aus der Sichtweise seiner Werte und europäischer Werte nahe zu bringen. Zu diesem Zweck nehmen die Teilnehmer an Aktivitäten im sozialen, sportlichen oder erzieherischen Bereich teil. Die 80 Projekte umfassen vielfältige Bereiche wie Gesundheit, Sport, Kultur, Bildung, Arbeit oder den kulturellen Austausch.