LUXEMBURG
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Zufriedene erste Bilanz: Geschwindigkeitsanpassung auf der A6/A1 zeigt Wirkung

Es war für manchen Autofahrer eine Herausforderung: Im Juni 2019 galt im morgendlichen Berufsverkehr eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf den Autobahnen A6 und A1 zwischen der belgischen Grenze und dem Autobahnkreuz Kirchberg. Alles wurde auf 90 km/h heruntergesetzt. Dieses neue Konzept war Anfang Mai angekündigt worden. Die Einschränkung galt morgens zwischen 6.15 und 9.15. Ziel der Testphase, die bis zum 12. Juli andauerte, war es, den Verkehrsfluss auf dem rund 28 Kilometer langen Testabschnitt besser zu regulieren und Staus zu vermeiden.

Der Verkehrsfluss wurde homogener

Am Freitag kam von der Straßenbauverwaltung die Mitteilung, dass in Anbetracht der positiven Erfahrungen mit der Geschwindigkeitsanpassung - seit ihrer Einführung auf der A1 und A6 am 3. Juni 2019 - und in Erwartung einer detaillierten Auswertung der Ergebnisse der Testphase beschlossen wurde, diese ab Montag, 6. Januar 2020, zu verlängern.

Die ersten Ergebnisse der sehr kurzen ersten Testphase seien sehr ermutigend gewesen, schreibt die Verwaltung. Der Verkehrsfluss wurde homogener, Spurwechsel und abrupte Bremsmanöver wurden reduziert. „Dadurch wurde der Verkehrsfluss insgesamt flüssiger, die Fahrzeiten und das Unfallrisiko wurden reduziert“, wie die „Administration des ponts et chaussées“ es resümiert. LJ