LUXEMBURG
JACQUELINE KIMMER

679. „Schueberfouer“ mit einem ansprechenden Rahmenprogramm für Groß und Klein

Endlich hat das Warten ein Ende: Mit den Durchtrennen des unter dem von Rik van den Kerchove konzipierten Eingangstor gespannten Trikolorebändchens wird Stadtbürgermeisterin Lydie Polfer am kommenden Freitag um 17.00 die diesjährige „Fouer“ für die Besucher freigeben. Bis zum 11. September wird die „Schueberfouer“, der größte Rummel Luxemburgs, wieder das 4,44 Hektar große Glacisfeld in ein riesengroßes Volksfest für die ganze Familie verwandeln wird. Es ist dies die 679. Auflage des von Johann dem Blinden, Graf von Luxemburg und König von Böhmen im Jahr 1340 ins Leben gerufenen Jahrmarkts.

Wie die beiden Stadtschöffen Serge Wilmes und Patrick Goldschmidt gestern Vormittag anlässlich der offiziellen Präsentation der 679. „Schueberfouer“ im „Lëtzebuerg City Museum“ unterstrichen, wird während 20 Tagen Unterhaltung für die ganze Familie auf dem Glacis groß geschrieben. Bei der „Fouer“ handelt es sich um „eine gelebte und lebendige Tradition, die es zu erhalten gilt“, wie Wilmes meinte.

231 „Fouer“-Geschäfte

Die diesjährige „Schueberfouer“ sind: 231 Geschäfte, unter anderem 80 Krämerstände („camelots“), 16 Fahrgeschäfte für Kinder, 13 „Fouer“-Restaurants und 16 Süßwarengeschäfte. Absolutes „Highlight“ der 679. Rummel-Auflage ist die Neuheit „Alpina Bahn“, „das größte Fahrgeschäft, das je auf der ‚Schueberfouer‘ gastierte“, wie von den Verantwortlichen der Stadt Luxemburg unterstrichen wurde - die größte mobile Achterbahn ohne Loopings der Welt, mit einer Strecke von 1,2 Kilometer.

Weitere Neuheiten sind: Der „Aeronaut“, ein Kettenflieger für die ganze Familie; „Intoxx“, das sich nicht für Leute mit schwachen Nerven eignet; „Techno Power“ und „Transformer“, zwei Geschäfte nur für die mutigeren Rummel-Besucher; „Crazy Clown“, ein Fahrgeschäft für Kinder mit bunten Clowns und Figuren aus bekannten Animationsfilmen.

Auch aus dem Gastronomie-Bereich sind einige Neuheiten zu vermelden: „Pas de chi chi“, „Frozen Yogurt by Yomara“, „Corona Corner“ „Confiserie Popcorn“ und „Den Hollaenner“ mit einem neuen Konzept.

Maskottchen „Lämmy“ bringt sich ein

Weitere Neuheiten konnte Charles Hary, Präsident der „Fédération nationale des commerçants forains“ (FNCF), gestern vorstellen: das „Lämmy Fouer Spill“ und „Lämmy on Tour“. „Lämmy“, das „Schueberfouer“-Maskottchen, wird am 24., 25. und 31. August sowie am 1., 7. und 8. September, jeweils von 12.00 und 13.00, auf dem Rummel Tickets für das große Gewinnspiel „Lämmy Fouer Spill“ gratis verteilen, das von der Arbeitsgruppe „Festivités de la Schueberfouer“ und der FNCF organisiert wird. Zu gewinnen sind unter anderem mehrere Reisen in den Europapark in Rust. Um zu gewinnen, genügt es, an einem der angegebenen Termine bei „Lämmy“ ein Los abzuholen und am Montag, dem 9. September den im Los enthaltenen Coupon in die Urne in der Nähe des Eingangsportals zu werfen. Die Ziehung der Gewinner findet am 9. September um 18.00 beim „Fouer“-Portal statt. Die Gewinner müssen bei der Ziehung anwesend sein und das restliche Los vorzeigen können. Am 26. und 30. August sowie am 3., 6. und 10. September jeweils von 14.00 bis 16.00 wird „Lämmy“ mit seiner „Fouer-Souvenir-Boutique“ auf dem Glacis präsent sein. Bei dieser Gelegenheit kann man sich auch mit „Lämmy“ ablichten lassen.

Auch in diesem Jahr organisiert werden einmal mehr der Bürgermeistertag, bei der die Bürgermeister des Landes in den verschiedenen „Fouer“-Restaurants am Dienstag, 27. August von 19.00 bis 22.00, für den guten Zweck kellnern werden. Am Donnerstag, 29. August, ist dann der „Kinniginnendag“ auf dem Rummel angesagt. „Fouersonndeg“ wird am 1. September begangen und tags darauf, am Montag, 2. September, findet die Braderie in der Hauptstadt statt. Für Mittwoch, den 28. August, ist eine „Journée familiale à tarif reduit“ vorgesehen und am letzten „Fouer“-Tag, am 11. September, ist bis 20.00 eine „Journée à demi-tarif“ geplant. Ausklingen wird die 679. „Schueberfouer“ dann um 22.00 mit dem traditionellen Feuerwerk.

Details unter fouer.vdl.lu