REDINGEN/ATTERT
VANESSA PETER

Schüler des „Atert Lycée Redange“ luden Wirtschaftsminister Schneider zur Konferenz ein

Eine Gruppe von vier Schülern aus der 12CG Klasse des „Atert Lycée Redange“ hat im Rahmen der Projektarbeit eine Konferenz zum Thema „Space Mining“ organisiert. Diese fand gestern morgen in der Anwesenheit von Wirtschaftsminister Etienne Schneider statt. Er erklärte, um was es sich bei „Space Mining“ handelt und wieso es für Luxemburg wichtig ist, von Anfang an dabei zu sein.

Vor allem vier Schüler - Lorenzo Agostino, Dana Albergo, Mandy Ernster und Felix Rieth - hatten die Konferenz organisiert, um den Mitschülern das Thema Space Mining näher zu bringen. Auf die Idee kamen sie durch ihren Lehrer Maurizio Pagani, der die Schüler bei dem Projekt unterstützt hat. Die Schüler lernten: Bei Space Mining handelt es sich um das Erforschen und Nutzen von Ressourcen aus dem Weltall. Es sollen Materialien von Asteroiden, Kometen und dem Mond abgebaut werden. Space Mining sei auch deshalb interessant, weil es die Wirtschaft stärken kann. Vor allem die Metallindustrie würde davon profitieren, weil unbegrenzte Ressourcen aus dem Weltall eine erhöhte Produktion erlauben. Nur lohnt es sich wirtschaftlich zurzeit noch nicht, da das Hinfliegen und zu uns bringen der Materialien mehr kosten würde, als das Material wert ist. Was für die Schüler anfangs wie Science Fiction klang, wurde langsam glaubwürdig. Technisch ist es möglich, Ressourcen von Asteroiden, Kometen und dem Mond abzubauen.

Schneider betonte, dass es für Luxemburg wichtig sei, in Firmen und Forschungsprojekte zu investieren. „Das tun wir bereits“, betonte der Minister. „Das, was für uns und für mich wichtig ist, ist, dass wir als Land von Anfang an dabei sind und dass wir Betriebe anziehen dadurch, dass wir uns eine Gesetzgebung gegeben haben, dadurch, dass die Regierung das unterstützt, dass wir uns positionieren um die Aktivitäten anzuziehen.“

Damit die Betriebe Rechtssicherheit haben, wenn sie Ressourcen aus dem Weltall holen, soll es in den nächsten zwei Wochen vom Staatsrat grünes Licht für das Gesetz geben. Luxemburg möchte die Forschung ins Land bringen und so Betriebe unterstützen, die über Space Mining forschen. Den Schülern gefiel es. Die meisten ging es wie Melanie Dias: „Die Konferenz war interessant, weil ich am Anfang noch nichts wirklich davon wusste. Ich finde es toll dass der Minister sich Zeit genommen hat, um uns das zu erklären.“