LUXEMBURG
NICO PLEIMLING

Mit ein paar einfachen Zaubertricks

Alle Jahre wieder...riskiert die Weihnachtsfeier in der Familie zu einer langweiligen Angelegenheit zu degenerieren, spätestens wenn gut gespeist wurde und die Erwachsenen nach einigen Gläschen über dies und das zu philosophieren beginnen. Damit es nicht so weit kommt, kann mit einem einfachen, nicht sehr aufwändigen Zauberprogramm Abhilfe geschafft werden. Die Tricks können mit ganz einfachen Materialien - die sich in jedem Haushalt finden lassen - locker durchgezogen werden.

Der „Kreuz As“-Kartentrick

Für diesen Trick werden zwei Kartenspiele mit unterschiedlichen Mustern auf der Rückseite oder unterschiedlichen Farben und ein Briefumschlag benötigt.

Aus beiden Kartenspielen wird das „Kreuz As“ herausgenommen. Für die Vorführung wird eines der beiden Spiele gebraucht, das andere kann zur Seite gelegt werden.

Das „Kreuz As“ aus dem zur Seite gelegten Spiel wird in den Briefumschlag gesteckt. Das andere „Kreuz As“ wird - mit der Rückseite nach oben - unter den Briefumschlag gelegt. Das „Kreuz As“ darf von den Zuschauern nicht entdeckt werden!

Bei der Vorführung wird der Umschlag, mit dem darunter versteckten As, auf den Tisch gelegt. Anschließend wird das Kartenspiel gemischt und ein Zuschauer soll irgendwann „Stopp“ rufen.

Jener soll die Karte ziehen, bei der er „Stopp“ gesagt hat, darf sich die Karte aber nicht ansehen. Beide Hälften des Spiels werden jetzt wieder zusammen gebracht und auf den Tisch gelegt. Der Zuschauer soll nun seine gezogene Karte oben auf das Spiel legen.

Jetzt gilt es den Umschlag mit dem darunter versteckten As zu ergreifen, ohne dass das Publikum die Karte sieht. Der Zauberer erzählt den Zuschauern dabei, dass sich im Umschlag eine Vorhersage befindet und legt ihn (mit dem darunter versteckten As) auf das Kartenspiel. Hierdurch wird die Karte oben auf das Spiel gebracht.

Der Zuschauer wird nun gebeten, den Umschlag zu öffnen und wird die andere „Kreuz As“-Karte finden. Er soll dann die oberste Karte des Spiels umdrehen und wird feststellen, dass „wie durch ein Wunder“ beide Karten übereinstimmen.

Der Prominenten-Zaubertrick

Hierzu werden ein Stift, einige Zettel, ein Zylinder, Hut oder Kochtopf benötigt. Die Zuschauer sollen dem Zauberer einige Namen von berühmten Schauspielern oder Musikern zurufen. Die Namen werden auf einen Zettel notiert. Dies sollen jedenfalls die Zuschauer denken.

Dabei ist es aber so, dass auf jeden Zettel der gleiche Namen geschrieben wird. Das Publikum darf also nicht sehen, wenn auf die Zettel geschrieben wird. Dies kann halbverdeckt hinter dem Zauberzylinder oder -topf gemacht werden. Die Zettel können sich aber auch auf einem Klemmbrett befinden, das beim Schreiben senkrecht gehalten wird.

Anschließend werden die Zettel zwei bis dreimal gefaltet und kommen dann in den Zylinder. Einer der Zuschauer wird gebeten, den Inhalt des Behälters gut durchzumischen und einen Zettel herauszunehmen. Der Zauberer sollte danach den Zylinder unauffällig zur Seite stellen, damit das Publikum die restlichen Zettel nicht überprüfen kann.

Dann gilt es, dem Publikum vorzumachen zu versuchen, den Namen auf dem Zettel richtig zu erraten. Der Zuschauer, welcher den Zettel aus dem Zylinder gezogen hat, soll den Zettel nun hoch in die Luft werfen. Dabei macht der Zauberer dann ein angestrengtes Gesicht und nennt den Namen des Schauspielers. Der Zuschauer darf nun den Zettel öffnen und es steht kein anderer als der genannte Name darauf.