LUXEMBURG
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Arbeitsminister Dan Kersch sieht Notwendigkeit neuer Gesetzgebung ein

Beim Thema Mobbing möchte man erst dann ein neues Gesetz in Luxemburg schaffen, wenn auf europäischer Ebene dementsprechend eine Einigung gefunden wurde. So äußerte sich der Arbeitsminister Dan Kersch (LSAP) gestern laut der Webseite der „Chamber“.

Der zuständige Minister antwortete auf die Fragen der CSV-Abgeordneten im Rahmen des Beschäftigungsausschusses. Laut Minister würden allerdings zahlreiche Aspekte des Mobbings in der bestehenden Gesetzgebung und im „Code du Travail“ abgedeckt werden. Es blieben jedoch noch Möglichkeiten, diese zu verbessern, indem man etwa präzisere Definitionen schaffen würde, wer von Mobbing betroffen werden könnte.

Die Abgeordneten bezogen sich bei der Diskussion auf die „Violence and Harassment Convention“ der „International Labour Organziation“. Laut Minister Dan Kersch müsse diese erst durch die Europäische Kommission und den Europarat untersucht werden, ehe sie in nationaler Gesetzgebung Niederschlag finden könne.