LUXEMBURG
SVEN WOHL

Auch bei den ersten Schultagen nicht die Verkehrsregeln missachten

Für viele Kinder ist es das erste Mal, für andere die Rückkehr zu einer alten Gewohnheit: Mit dem Schulbeginn müssen sie wieder jeden Morgen früh aus den Federn, um sich auf den Weg zur Schule zu machen. Da auf diesem etliche Gefahren lauern kann, wiederholt die Polizei Luxemburgs auch dieses Jahr ihre Kampagne, um die Kleinen, aber auch ihre Eltern, möglichst gut auf diese Herausforderung vorzubereiten.

Die Übersicht behalten

Die gute alte Regel des „Links, rechts, links“, gilt immer noch. Ehe man über die Straße geht, sollte man sich so einen Überblick verschaffen. Apropos Überqueren der Straße: Hier empfiehlt die Polizei möglichst einen Fußgängerstreifen zu nutzen. Eine Ampel kann hier für zusätzliche Sicherheit sorgen. Dennoch sollte man sich stets umschauen, ob auch alle Autos zum Stillstand gekommen sind, ehe man über den Zebrastreifen geht. Falls kein Zebrastreifen in der nähe ist, sollte man die Straße an einer Stelle überqueren, die sowohl für den Fußgänger als auch für die Autofahrer übersichtlich ist.
Sichtbarkeit ist ebenfalls ein wichtiger Punkt bei der Sicherheit im Straßenverkehr. Vor allem, wenn der Winter einbricht und es länger dunkel bleibt oder die Sicht durch schlechtes Wetter beeinträchtigt wird, sollte man darauf achten, möglichst helle Kleidung zu tragen.

Eltern spielen eine große Rolle

Auch für die Eltern hält die Polizei einige wesentliche Ratschläge bereit. So sollten sie stets mit gutem Beispiel voran gehen. Am besten, man erklärt den Kindern die wesentlichen Verkehrsregeln und macht sie auf die Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam. Man sollte auch den Schulweg mehrmals abgehen. Wer seiner Vorbildfunktion gerecht werden möchte, sollte möglichst gut sich an die Verkehrsregeln halten. Sollte man die eigenen Kinder mit dem Auto zur Schule fahren, sollte man den Wagen nicht auf dem Fußgängerstreifen oder dem Bürgersteig stehen. Auch sollen die Kinder immer zur Seite des Bürgersteigs ein und Aussteigen. Sobald man im Auto sitzt, gilt es natürlich, den Sicherheitsgurt anzulegen. Es wird daran erinnert, dass ein drei bis 17-jähriges Kind, welches noch nicht die Größe von 150 Zentimetern erreicht hat in einem entsprechenden Kindersitz mitgeführt werden.

Emotionale erste Tage

Ganz generell sollte man sich als Erwachsener an die eigenen ersten Schultage erinnern und begreifen, dass Kinder während der ersten Tage und Wochen ziemlich aufgeregt sind. Das kann zu einem sehr erratischen Verhalten führen, weshalb alle Verkehrsteilnehmer mit erhöhter Aufmerksamkeit unterwegs sein sollten. Deshalb sollte man auch die Geschwindigkeit in der Nähe von Schulen möglichst absenken.
Ab dem 15. September wird man in der Nähe von Schulen verstärkt Polizeibeamte antreffen. Sie führen dabei unter anderem Geschwindigkeitskontrollen durch.