Bereits zum 18ten Mal versammelten sich am vergangenen Wochenende die Massen in Düdelingen, um sich den Contest und die Konzerte des „Dudelange On Wheels“ anzusehen. BMX-Fahrer, Skater, Inliner und Streetboard-Fahrer waren dieses Jahr vertreten und nahmen an folgenden Disziplinen teil: Park, Dirt, Miniramp und Vertramp.
Solche Contests sind allerdings nichts für schwache Nerven und verlangen monatelanges, wenn nicht sogar jahrelanges, hartes Training. Dafür, dass während dem Contest nichts schief läuft, kann allerdings keiner garantieren.
So mancher blauer Fleck, ein verstauchtes Gelenk oder sogar gebrochene Knochen können nie vermieden werden. Trotzdem erschienen auch dieses Jahr Teilnehmer aus dem In- und Ausland, um sich diesen Kick zu geben. Wem dies zu gefährlich war, blieb hinter den Absperrungen stehen und feuerte fleißig mit an.
Wer nach dem Contest noch genügend Energie hatte, konnte abends die Live-Acts feiern. Freitagabends wurde es, wie jedes Jahr, etwas lauter mit Metal, Hardcore und Hardrock . Samstagabends stand Hip Hop und Electro auf dem Programm.
Zwischen dem ganzen Trubel hat sich der BMX-Fahrer Gil Fiorese (20) Zeit genommen, um sich mit dem „Journal“ über seine doch etwas gefährliche Passion zu unterhalten.
Wie bist Du auf die Idee gekommen Dich für den Contest einzuschreiben?
Gil Fiorese Ich fahre schon längere Zeit BMX, und meine Freunde haben mich immer wieder angespornt bei solchen Contests teilzunehmen. Es ist bereits das vierte Mal, dass ich beim „Dudelange on Wheels“ dabei bin.
Was war dieses Jahr anders als die Jahre davor, als Du teilgenommen hast?
Fiorese Das Niveau steigt jedes Jahr. Das hat man auch in diesem Jahr wieder sehr schnell bemerkt. Man muss sich sehr anstrengen und hart trainieren, um mit den andern mithalten zu können, denn es kommen immer neue Tricks dazu, die man lernen muss.
Wie hast Du Dich auf den diesjährigen Contest vorbereitet?
Fiorese Ich fahre eigentlich jeden Tag, ob vor einem Contest oder einfach nur zum Spaß. Mit dem Training für den Contest habe ich gut vier Monate im Voraus angefangen. Ich bin noch regelmäßiger gefahren und habe die Tricks immer und immer wieder wiederholt, bis ich sie drauf hatte.
Warum hast Du Dich fürs BMX-Fahren entschieden?
Fiorese Das ist ganz einfach. Ich bin nicht der, der sich mit Fußballspielen oder sonstigen Ballsportarten die Zeit totschlagen möchte. Extremsportarten haben mich schon immer mehr fasziniert, als normale Sportarten. Außerdem bietet das BMX-Fahren mir sehr viel Abwechslung, da man nie auslernt.
Hast Du Dich beim Fahren schon einmal richtig schlimm verletzt?
Fiorese Ich habe mir schon mal das eine oder andere verstaucht oder gebrochen, aber ich denke das gehört einfach dazu.
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