PASCAL STEINWACHS

Das war’s: EU-Kommissionschef Juncker hat Brüssel gestern definitiv Adieu gesagt und geht in Rente. Zum Abschied sagte er dann aber nicht leise Servus, sondern gab einige Anekdoten zum Besten, so wie diejenige zum Halloumi-Käse, von dem er auf Zypern angeblich genug für den Rest seines Lebens aufgetischt bekommen hat: „Ich habe ihnen das nicht erzählt, aber ich bin kein großer Fan dieses Gummizeugs“, so Juncker, der gegenüber dem Portal „Politico“ dann auch noch verriet, dass sein uraltes Nokia-Handy einst vom früheren französischen Präsidenten Jacques Chirac abgehört wurde - „Danke, dass du mitgehört hast, mon ami“ -, und dass Größe manchmal eben doch entscheidend ist. So habe US-Präsident Trump ihn seiner Frau Melania bei einem G7-Gipfel mal mit nachstehenden Worten vorgestellt: „All diese Regierungschefs – Merkel, Macron usw. – sind für ihr Land verantwortlich. Aber Jean-Claude ist verantwortlich für 28!“

Gestern war aber nicht nur der Abschied Junckers, sondern auch noch „Black Friday“, also der sogenannte Schnäppchentag, bei dem die Leute dazu ermutigt werden, Dinge zu kaufen, die sie noch weniger brauchen als das Zeugs, das sie sonst so kaufen, jedoch auch nicht brauchen. Vielleicht hat sich Juncker ja ein neues Handy zugelegt...