CLAUDE KARGER

Der „Trierische Volksfreund“ rief uns gestern in seinem Luxemburgisch-Lexikon in Erinnerung, dass es neben „Ouschterhues“ und „Emaischen“ auch noch andere Traditionen gibt: „An Ostern kommt es beim Äer técken darauf an, beim Kopp vum Ä (spitzes Ende) und beim Aasch vum Ä (stumpfes Ende), die richtige Stelle zu treffen, um das gegnerische Ei zu schädigen“. Da kommt in den nächsten Tagen also ordentlich viel Omelett auf den Tisch. Ob sich im Wahlkampf auch manche Politiker im „Äer técken“ messen werden, glauben wir nicht, wissen aber, dass sie die Wähler mit reichlich Ova ködern werden. Wetten, dass im Wahljahr die Ostereier leicht größer und noch viel bunter sind. Es sollen sogar einige Überraschungseier im Umlauf sein: PID mit Mini-Piraten drin (oder umgekehrt?) und ADR-Eier mit wunderlichen Wegbeschreibungen „inside“ ... Natürlich bekommen wir die ganze Sause live und in Farbe auf den sozialen Medien mit. Dort - insbesondere auf Instagram - dreht derzeit der CSV-Spitzenkandidat derart mächtig auf, dass er es auf die „Stil“-Seite des „d’Lëtzebuerger Land“ schaffte. Das „Fueskichelchen“-Speisen beherrscht er schon toll, ebenso wie den fotografischen Ausdruck seiner Frühlingsgefühle. Die Sache mit dem # müsse er allerdings noch üben. Claude W. sei aber jetzt bereits „mille fois plus ‚people‘ que ne le fut jamais Jean-Claude Juncker“. Na, denn...