PASCAL STEINWACHS

Da Henri Grethen nach seinen vorgestrigen Aussagen, „kein gutes Gefühl“ zu haben, was seinen geplanten Wechsel vom EU-Rechnungshof zur Sparkasse anbelangt, unserem Gefühl nach jetzt mit an Sicherheit grenzender Voraussichtlichkeit Recht behalten dürfte, was seine Gefühlslage anbelangt, dürften auch die Gefühle von Nicolas Schmit und Tess Burton endgültig im Keller angelangt sein. Nicolas Schmit dürfte toben, dass er nun doch noch zwei lange Jahre seinen vermaledeiten Ministerjob ausüben muss, derweil Tess Burton bedauern dürfte, weiterhin ohne Dienstkarosse auskommen zu müssen. Der Erzbistumszeitung platzt indes vor allem in Bezug auf „einen Minister, der schon länger nicht mehr Minister sein will, zur Not aber Minister bleiben wird“, der Kragen: „Wenn Nicolas Schmit aus der Regierung ausscheiden will, dann sollte er das tun“.

Bis in alle Ewigkeiten in der Regierung bleibt hingegen Außenminister Asselborn („Wir als Europäische Union haben keinen Knopf, auf den wir drücken können, damit das aufhört“), so dass die bösen Piraten den armen Jang nach Afghanistan schicken wollen („Piratepartei offréiert dem Här Asselborn eng Vakanz an Afghanistan“). So was von heimtückisch aber auch...