ESCH/LUXEMBURG
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Altes Stahlwerk Esch-Schifflingen: Das Planungsbüro COBE Kopenhagen wird das Konzept für die neue Stadt ausarbeiten

Es klingt etwas kompliziert und nicht nach einer wirklich definitiven Entscheidung. Gestern teilte die Stadtentwicklungsgesellschaft AGORA mit, dass eine Empfehlungskommission auf das dänische Team COBE Architects setzt, um den Entwicklungsleitplan für die Umgestaltung des bisherigen Stahlstandortes Esch-Schifflingen zu erarbeiten. Der Beratungsausschuss „Staat -ArcelorMittal - Gemeinden“ habe die Wahl der Kommission bestätigt. Allerdings macht AGORA auch klar, dass „noch einige Etappen durchlaufen werden müssen.“ Laut Lastenheft muss das ausgewählte Team seine Konzeption bis zum Herbst präzisieren und optimieren. Ähnlich wie in Belval wird auf dem brachliegenden riesigen Industriegelände von 54 Hektar Fläche plus acht Hektar Bahnanlagen faktisch eine neue Stadt entstehen: Das Quartier Alzette. In einem Workshop zwischen dem 29. März und dem 4. April stellten vier internationale Teams, die bereits Erfahrung in Stadtentwicklung und Konversion von Industriebrachen hatten, ihre Entwürfe vor. Aufgabe war die Konzeption eines „globalen Entwicklungsleitplans für den ganzen Standort“ auszuarbeiten. Laut Pressemitteilung soll dieser Plan „AGORA im Anschluss als Ausgangsbasis für die Festlegung der weiteren Schritte bei der Projektausführung im Hinblick auf stadtplanerische, wirtschaftliche, soziale und ökologische Überlegungen dienen.“

Auch wenn alle vier Entwürfe gelobt wurden, fiel die Wahl der Kommission letztendlich auf das Team von COBE (Kopenhagen/DK) das mit URBAN AGENCY (Kopenhagen/DK), URBAN CREATORS (Kopenhagen/DK) und LUXPLAN S.A. (Luxemburg) zusammenarbeitet.