Seit Martine Hansen nicht mehr Ministerin ist, ist sie zwar jeden Tag früher zu Hause („mein Familienleben ist mir sehr wichtig“, oder so ähnlich), doch zufrieden ist sie trotzdem immer noch nicht, was wohl damit zusammenhängt, dass sie nicht mehr Ministerin ist und früher zu Hause ist. Jetzt darf sie, nachdem sie im SchoolLeaks-Dingens nur noch mit Anwalt aufgetreten ist, nach längerer Abstinenz endlich mal wieder öffentlich und allein parlieren, wird sie, die als langjährige Ackerbauschulchefin ja irgendwie selbst eine Expertin ist, die Regierung doch heute Nachmittag zur Bauernpolitik interpellieren, wo die üblichen Verdächtigen dann mehr oder weniger das Gleiche sagen, was sie auch bereits in den Jahren davor bei selbiger Gelegenheit gesagt haben. Glaubt man dem Wochenrückblickler und Politchef der Erzbistumszeitung, dann könnte es allerdings sein, dass die „liberale Allzweckwaffe“ Marc Hansen (nicht zu verwechseln mit Martine) „in Kürze auch noch die Agrikultur übernehmen“ wird, „wo doch der Amtsinhaber die Angelegenheit mit dem neuen Agrargesetz nicht auf die Reihe bekommt“. Kaum sei er für das Wohnungsbauministerium zuständig gewesen, habe er, Hansen, ja auch schon „knapp 1.000 Hektar ausgewiesenes Bauland ausfindig gemacht“. Da spricht nur der Neid...
Agrikultur
journal.lu - 18.05.2015

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