Von Woche zu Woche werden es deren mehr, die mitmachen wollen, die sich von der Politik der etablierten Parteien nicht mehr vertreten fühlen und die einen Ausweg aus der Sackgasse unseres Wirtschaftssystems, aus der ökologischen und ökonomischen Krise suchen und mit gestalten wollen.“ So zu lesen in einem Flugblatt, in dem die Gründer der „Gréng Alternativ“ vor 30 Jahren erklärten, weshalb eine neue Partei gebraucht wird.
Die Ziele von damals hätten nichts an ihrer Aktualität eingebüßt, unterstrich Christian Kmiotek, der Präsident der „déi gréng“, am Freitagabend bei einer akademischen Sitzung zum runden Geburtstag im „Cercle Cité“. Auch in den nächsten Jahrzehnten müsse mit den Grünen gerechnet werden, meinte ihrerseits Präsidentin Sam Tanson, denn die Themen der Grünen würden eine immer größere Rolle spielen.
Europäische Grüne tagten in Luxemburg
Eine größere Rolle spielen wollen die Grünen in ganz Europa. Am Samstag tagte das Exekutivkomitee der Europäischen Grünen Partei aus Anlass des 30. Geburtstags der „Déi Gréng“ in Luxemburg, vorrangig um über die Vorbereitungen zur dritten gemeinsamen Europawahlkampagne der Europäischen Grünen zu beraten. Ein Thema war allerdings auch die Situation der luxemburgischen Grünen und die äußerst reichhaltige politische Aktualität im Großherzogtum.



