CLAUDE KARGER

Welche Talente man als EU-Kommissionschef nicht haben muss: „Jean-Claude Juncker a un mois pour constituer la nouvelle Commission européenne et il va devoir se livrer à un délicat travail d‘alchimiste pour tempérer les ambitions affichées par les Etats pour la répartition des portefeuilles et gérer les ego de certains nouveaux arrivants“, schrieb am Samstag die französische Nachrichtenagentur AFP. Die Zeit läuft also, um dem Stein der Weisen auf die Schliche zu kommen und die Quadratur des Kreises doch noch zu schaffen: Vor allem mehr Frauen in die Kommission zu bekommen. Während JCJ also alle Hände voll zu tun hat um dafür sicher allerlei okkulte Strippen zu ziehen, verabschiedet sich die hiesige Regierung in die Sommerpause. „Wir sind dann mal weg“ titelte das „Wort“ zum Samstag. Nun, ein Teil der Bettel-Riege bleibt natürlich. Schließlich muss im Herbst das große Sparpaket geschnürt sein. Ganz doll sparen tut übrigens bereits unser Landwirtschaftsminister, wie dem „Wort“ weiter zu entnehmen ist. Hat der doch ohne Federlesens die Büroeinrichtung seiner Vorgänger übernommen. Und was erzählt uns das Foto des Ministerbüros: „Dass er ein Mann der Ordnung ist, seine Akten größtenteils abgearbeitet hat, sich Telefonnummern nur schwer merken kann und dass Arbeit ganz schön durstig macht“, meint das „Wort“. Darauf ein Pättchen „V iva“!