LUXEMBURG
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Polizei: „Das Leben ist schön! Wir kontrollieren für Ihre Sicherheit“

Narrenfreiheit gibt es auch zu Karneval nicht: Aus gegebenem Anlass, nämlich dem Karneval, richtet sich die Verkehrssicherheitskampagne des Monats Februar der Polizei an die unverantwortlichen Narren.

Um Verkehrsunfällen vorzubeugen, nimmt die luxemburgische Polizei während der närrischen und ausgelassenen Tage vor allem die Autofahrer ins Visier, die eine schnelle Fahrweise an den Tag legen oder unter Alkoholeinfluss ihr Fahrzeug steuern. Eine entsprechende Präsenz will die Polizei an den Orten auffahren, in denen Karnevalsfeiern oder -umzüge stattfinden. So weist die Polizei in ihrem Infovideo darauf hin, dass im letzten Jahr alleine im Februar 70 Führerscheine eingezogen wurden.

Tipps der Polizei

Denn alkoholisierte Fahrer stellen dann nicht nur eine Gefahr für sich selber und andere Autoinsassen da, sondern ebenfalls für alle anderen Verkehrsteilnehmer. Gerade zur Karnevalszeit sind viele Narren auch noch zur vorgerückten Stunde zu Fuß unterwegs. Schon bei 0,5 Promille lässt das Sehvermögen nach und die Reaktionsfähigkeit wird erheblich herabgesetzt. Es tritt eine sogenannte Rotlichtschwäche ein. Weil man aus diesem Grund die Farbe Rot nicht mehr klar erkennen kann, übersieht man rote Ampeln oder Bremslichter oder sieht diese erst viel zu spät.

Daher sollte man bedenken: Den Führerschein benötigt man auch nach den jecken Tagen! Man soll schon vor Beginn der Feier alles geplant haben, wie man nach Hause kommt.

Ausgucken sollte man sich einen „Raoul“, denn der trinkt als Fahrer keinen Alkohol, er verpflichtet sich, alle wieder sicher nach Hause zu bringen und lässt die Finger vom Alkohol.

Wenn man keinen Fahrer findet, sollte man öffentliche Verkehrsmittel nutzen oder sich ein Taxi bestellen. Man sollte auch nicht in ein Auto steigen, wenn man sich nicht absolut sicher ist, dass der Fahrer nüchtern ist.

Restalkohol

Lenken Sie auch am nächsten Morgen kein Fahrzeug. Der Körper baut durchschnittlich 0,15 Promille Alkohol pro Stunde ab. Bei ausgiebigem Alkoholgenuss kann daher auch am nächsten Morgen noch ein Restalkohol vorhanden sein und das kann einen durchaus den Führerschein oder Schlimmeres kosten. Weiter sollte man bedenken, dass dies in manchen Berufen ein weiteres Risiko mit sich führt.