Drei bis fünf Kubikmeter Brennholz schluckt ein Kaminofen jedes Jahr - diesen Vorrat müssen sich Besitzer vor dem Winter anschaffen. Damit sollte man allerdings nicht zu lange warten um nicht vom Winter überrascht zu werden oder Wucherpreise fürs Brennholz zu bezahlen. Aber was muss man beim Brennholz beachten? Ein paar Tipps.
Holz kaufen
Holz kaufen kann man mittlerweile an vielen Orten Kaufen. Angefangen bei privaten Holzunternehmen, wie etwa „Den Holzmisch“ aus Angelsberg. Hier kann man sich sein Holz in der gewünschten Menge, zugeschnitten und getrocknete nach Hause liefern lassen. Das ist besondern für jene interessant, die regelmäßig den Ofen nutzen. Bereits jetzt im Sommer, gehen die ersten Bestellungen beim „Den Holzmisch“ ein. Wer allerdings erst im Oktober oder November sein Brennholz für den Winter bestellt, könnte in die Röhre schauen, da es um die Zeit aufgrund der Nachfrage, oft zu längeren Wartezeiten kommt.
Alternativ kann man noch bei einigen Super- und den meisten Baumärkten sein Brennholz kaufen. Dort ist es aber in der Regel etwas teurer. Ähnlich verhält es sich mit Tankstellen, von denen ebenfalls einige Brennholz anbieten, nur in kleineren Mengen und nicht ganz billig. Des Weiteren bieten einige Gemeinden ihren Einwohnern an, von ihnen Brennholz zu beziehen oder man fragt beim örtlichen Förster nach.
Trocken ist besser
Die Hölzer sollten sauber sein, keine Anstriche vorweisen und nicht modrig-muffig riechen. Ist es noch feucht, hat es einen geringen Brennwert und erzeugt zu viel Feinstaub. Der Feuchtegehalt von Holz beim Verbrennen sollte nicht mehr als 25 Prozent betragen, was einem Wassergehalt von unter 20 Prozent entspricht.
Beim Kauf oder beim Trocknen im Lager hilft auch die Nagelprobe: Lässt sich der Fingernagel leicht in die Stirnseite drücken, wo die Jahresringe erkennbar sind, ist der Heizwert gering. Dann muss es noch einige Zeit trocknen.
Welches Holz nimmt man?
Für den herkömmlichen Kaminofen empfiehlt er heimische Laubhölzer mit hoher Holzdichte wie Eiche, Buche und Birke. Laubhölzer eignen sich grundsätzlich besser zum Verheizen als Nadelholz, da es einen höheren Heizwert und eine längere Brenndauer hat.
Rotbuche und Eiche haben den höchsten Heizwert. Ahorn, Kirsche und Esche sind ebenfalls geeignet, werden jedoch nicht häufig als Brennholz verkauft.
Birke hat einen etwas geringeren Heizwert als die Buche, setzt aber beim Verbrennen ätherische Öle frei, die für ein schönes Aroma sorgen. Die oft harzhaltigen Nadelhölzer entwickeln starken Ruß und Rauch und sind ebenso wie die leichten Weichhölzer Erle, Weide und Pappel weniger geeignet.



