Die Schul-Rentrée in der Hauptstadt war ein Thema, das gestern Morgen beim erste City-Breakfast nach den Sommerferien erörtert wurde. Wie Lydie Polfer unterstrich, „waren die Emotionen beim Schulanfang die gleichen wie vor Jahren, als man selbst zur Schule ging, beziehungsweise seine Kinder zur Schule begleitete“. 4.863 Grundschüler besuchen im Schuljahr 2014/2015 die Schule in der Hauptstadt, die in 360 Schulklassen aufgeteilt sind. Sie werden von 629 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet.
„Foyers scolaires“: Eine Warteliste von 255 Kindern
2.611 Kinder besuchen derzeit ein „Foyer scolaire“ on Luxemburg-Stadt, wo es zur Rentrée einige Probleme gab. Zur Zeit gibt es eine Warteliste, auf der 255 Kinder vermerkt sind. Es handelt sich hierbei ausschließlich um Kinder, bei denen ein Elternteil zu Hause ist, wie die verantwortliche Stadtschöffin Colette Mart unterstrich. Absoluten Vorrang bei der Aufnahme in ein „Foyer scolaire“ in der Hauptstadt genießen Kinder, deren Eltern beide berufstätig sind beziehungsweise Kinder von Alleinerziehenden.
Es werde immer versucht, alle gemeldeten Kinder in die „Foyers scolaires“ aufzunehmen, so Colette Mart weiter. Allerdings habe die Nachfrage nach einem Platz in einem „Foyer scolaire“ mit der Einführung der „Chèques Repas“ im Jahr 2008 enorm zugenommen.
Zur Rentrée wurden neue „Foyers scolaires“ in der Hauptstadt eröffnet. Weitere Foyers sind u.a. in Cessingen, Belair und im Bahnhofsviertel geplant. Die Bürgermeisterin und die Stadtschöffin trafen am Dienstag mit „Ombudsfra“ Lydie Err zusammen, die die Anstrengungen der Stadt Luxembrug, allen Kindern einen Platz in einem „Foyer scolaire“ anzubieten, anerkannte.
Weiter will die Stadt Luxemburg demnächst eine Ganztagsschule anbieten, die entweder im Bahnhofsviertel oder in Bonneweg angesiedelt werden soll. Auch ist die Einführung einer „Bëschspillschoul“ vorgesehen.
Seit einiger Zeit erstrahlt die Fassade an dem Haus auf Nummer 16 der Rue des Capucins in neuem Glanz. Wie Lydie Polfer berichtete, wurde die Wandmalerei von André Ménard aus dem Jahr 1986 im unteren Teil von dem luxemburgischen Spike im Stil von Ménard übermalt.
„Super Schueberfouer 2014“
Schöffe Patrick Goldschmidt wusste von einer „super Schueberfouer“ zu berichten, von der nur „positive Echos“ zu hören waren. Schätzungsweise sollen 10% mehr Besucher auf der „Fouer“ gewesen sein, die im Schnitt von zwei Millionen Gäste pro Jahr besucht wird. Trotz mehr Besuchern fielen rund 5% weniger Dreck auf der diesjährigen „Fouer“ an, so Goldschmidt. 102 Zwischenfälle sowie elf Schlägereien auf dem Rummel wurden von zuständigen Stellen gemeldet, also eine „ganz roueg Fouer“.
Ferner war gestern zu erfahren, dass die Berufsfeuerwehr der Stadt Luxemburg junge Leute zwecks Einstellung sucht und dass am Samstag, dem 27. September von 15.00 bis 17.00 ein Tag der offenen Tür im „Jardin communautaire“ der Oberstadt und des Bahnhofsviertels in der Rue Paul Séjourné abgehalten wird.


